Europas Fußballer des Jahres Schon wieder Ronaldo?

Zwei Mal in Folge hat er die Uefa-Wahl zuletzt gewonnen: Cristiano Ronaldo könnte nun sogar der Hattrick gelingen. Ein ehemaliger Klubkollege und der Toptorschütze der Premier League wollen das verhindern.

Cristiano Ronaldo nach dem Champions-League-Finale
REUTERS

Cristiano Ronaldo nach dem Champions-League-Finale


Der kroatische Vizeweltmeister Luka Modric von Real Madrid und Ägyptens Starstürmer Mohamed Salah vom FC Liverpool fordern "Titelverteidiger" Cristiano Ronaldo von Juventus Turin bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres heraus. Einer dieser drei Akteure wird am 30. August in Monaco ausgezeichnet, teilte die Europäische Fußball-Union (Uefa) mit der Bekanntgabe der Shortlist mit. Modric war im Juli zum besten Spieler der WM in Russland gekürt worden, Salah hatte Liverpool mit seinen Treffern ins Finale der Champions League geführt. Mit 32 Toren war er auch erfolgreichster Schütze der Premier League.

Mohamed Salah
PETER POWELL/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Mohamed Salah

Bei den Frauen dürfen sich die Dänin Pernille Harder vom deutschen Double-Sieger VfL Wolfsburg, Ada Hegerberg aus Norwegen und Amandine Henry aus Frankreich, ihre Teamkollegin bei Olympique Lyon, Hoffnungen auf die Auszeichnung machen.

Abgestimmt hatten für die Männer 80 Trainer von Mannschaften, die in der vergangenen Spielzeit in der Gruppenphase der Champions und Europa League teilgenommen haben. Die Coaches durften allerdings nicht für eigene Spieler stimmen. Zudem durften 55 ausgewählte Journalisten aus den diversen Mitgliedsländern der Uefa ihre Stimme abgeben. Bei den Frauen stimmten die Trainer der zwölf besten europäischen Teams und der acht Champions-League-Viertelfinalisten sowie 20 Journalisten ab.

Ronaldo hatte die Wahl zuletzt zwei Mal in Folge für sich entschieden und ist mit drei Auszeichnungen der Rekordgewinner. Sein ewiger Rivale Lionel Messi, der 2011 prämiert worden war, landete in der Vorauswahl nur auf dem fünften Rang. Die Wahl wird seit dem Jahr 2011 durchgeführt und gilt als Nachfolger des Ballon d'Or, der inzwischen mit der Fifa-Wahl zum Weltfußballer des Jahres verschmolzen ist. 2013 gewann zum bislang einzigen Mal ein Bundesliga-Spieler die UEFA-Auszeichnung: Franck Ribéry vom FC Bayern München.

Hoffnungen auf einen weiteren Titel darf sich auch Toni Kroos machen: Er ist von der Uefa als einer von drei Kandidaten für die Wahl zum besten Mittelfeldspieler der vergangenen Champions-League-Saison nominiert worden. Die Konkurrenten des deutschen Nationalspielers von Real Madrid sind Teamkollege Modric sowie der Belgier Kevin De Bruyne von Manchester City.

chh/sid/dpa



insgesamt 8 Beiträge
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jensen12345 20.08.2018
1. Wenn es nur noch Leistung ginge,
könnte es dieses Jahr nur einen Sieger geben - Modric.
skeptikerjörg 20.08.2018
2. Dann mal gut wähl
Wenn es wieder CR 7 werden sollte, muss man entweder am Sachverstand der Juroren zweifeln oder von fußballfremden Gründen ausgehen. Eine durchschnittliche Saison gespielt, bei der WM mit Portugal gescheitert und das nahende Karriereende ist nicht mehr zu leugnen. Nicht umsonst hatte ihn Zidane bei Real weiter nach vorne geschoben. Ich denke, an Luca Modric führt kaum ein Weg vorbei. Er ist das Herz von Real und der kroatischen Nationalmannschaft, hat eine Top-WM gespielt und ist vor allem nicht der Selbstdarsteller, wie die Ronaldo, Messi, Neymar ..
der_dr_Nickel 20.08.2018
3. Wird....
...unterstützt. Leider haben wir beide keine Stimmberechtigung;-((
Schiri-Schreck 20.08.2018
4.
....Und das ist auch gut so!
telay 20.08.2018
5. Durschnittliche Saison?
Also CR7 mag nicht immer gut spielen. Aber die entscheidenden Tore hat er geschossen. Nicht die Tatsachen umdrehen weil man den spieler nicht mag . Aber klar ist: Modric war einsame Spitze
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