"Zur Hölle mit Katalonien" FC Barcelona kündigt Jungprofi wegen Pöbel-Tweets

Das Internet vergisst nichts - das bekam nun Sergi Guardiola, 24, zu spüren. Er wechselte zum FC Barcelona, kurz darauf tauchten alte Tweets von ihm auf, in denen der Stürmer den Klub beschimpft.

Fans vom FC Barcelona: Klub schmiss Jungprofi wegen Pöbel-Tweets raus
AFP

Fans vom FC Barcelona: Klub schmiss Jungprofi wegen Pöbel-Tweets raus


Zwei Jahre alte Tweets sind Fußballprofi Sergi Guardiola beim FC Barcelona zum Verhängnis geworden. Der 24-Jährige wurde vom spanischen Meister und Champions-League-Sieger nur acht Stunden nach der Vertragsunterzeichnung wieder entlassen, weil er im Oktober 2013 auf Twitter gegen den katalanischen Klub gepöbelt hatte.

Guardiola hatte vor gut zwei Jahren vor einem "Clásico" zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona die Königlichen auf Twitter angefeuert und die Katalanen übel beschimpft. "Vorwärts Real, zur Hölle mit Katalonien" übersetzen die spanischen Sportzeitungen "Marca" und "AS" die Tweets des Spielers. Außerdem schrieb er abfällig über Lionel Messi. Guardiola - mit Bayern-Trainer Josep Guardiola nicht verwandt - hat unterdessen sein Twitteraccount für Fremde gesperrt. Eine Stellungnahme gab der Profi vorerst nicht ab.

Der FC Barcelona teilte auf seiner Homepage mit, der Vertrag mit Guardiola sei "wegen beleidigender Tweets" gegen Barcelona und gegen Katalonien gekündigt worden. Der Spieler hatte erst vor wenigen Wochen seinen Vertrag mit dem Zweitliga-Club Alcorcón aufgelöst. Er war von Barça am Montag neben zwei weiteren Spielern als Verstärkung für das Reserveteam verpflichtet worden.

luk/sid

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