FC Barcelona: Coach Vilanova erneut an Krebs erkrankt
Schock für den FC Barcelona: Trainer Tito Vilanova muss sich wegen einer Krebserkrankung in Behandlung begeben. Bereits vor einem Jahr war bei dem 44-Jährigen ein Tumor in der Ohrspeicheldrüse festgestellt worden.
Hamburg - Der FC Barcelona muss längere Zeit ohne seinen Trainer Tito Vilanova auskommen. Der 44-Jährige muss sich wegen einer Krebserkrankung behandeln lassen und wird das Team bis auf weiteres nicht trainieren. Das gab der spanische Top-Club am Mittwoch bekannt. Vilanova soll demnach bereits am Donnerstag operiert werden und für drei bis vier Tage im Krankenhaus bleiben. Sein Assistent Jordi Roura übernimmt vorübergehend Villanovas Aufgaben.
Noch ehe die Erkrankung offiziell bekanntgegeben worden war, hatte der Erzrivale gute Besserung gewünscht. "Real Madrid möchte seine ganze Unterstützung, Liebe und Zuneigung für Tito Vilanova ausdrücken", hieß es in einer Mitteilung: "Wir wünschen ihm eine baldige Genesung und schicken auch an seinen Verein und seine Familie die besten Wünsche."
Es ist nicht das erste Mal, dass Vilanova gegen den Krebs kämpfen muss: Bereits 2011 war er wegen eines Tumors in der Ohrspeicheldrüse operiert worden. Nun ist die Krankheit offenbar wieder ausgebrochen.
Vilanova war seit 2008 Co-Trainer der ersten Mannschaft des spanischen Top-Clubs und hatte das Team zu Beginn der laufenden Saison übernommen. Er folgte dem Startrainer Josep Guardiola, mit dem er jahrelang zusammengearbeitet hatte. Sein Vertrag läuft noch bis Juni 2014.
Mit Vilanova an der Seitenlinie startete Barcelona furios in die Saison: Die ersten sechs Ligaspiele konnte der Club in Serie gewinnen, nach 16 Spieltagen führt Barça die Primera División mit neun Punkten vor Atletico Madrid an, Real Madrid liegt gar 13 Punkte zurück. In der Champions League zog Vilanovas Team souverän als Gruppensieger in die K.o.-Runde ein.
bka/fre/sid
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- Mittwoch, 19.12.2012 – 18:34 Uhr
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Das erste Symptom, das Patienten auffällt, ist häufig eine Lähmung des Gesichtsnervs (Fazialis): Die Muskeln der betroffenen Gesichtshälfte erschlaffen. Die Patienten können die Stirn nicht mehr runzeln, das Auge unter Umständen nicht mehr vollständig schließen, der Mundwinkel hängt herab.
Der Großteil (70 bis 80 Prozent) der Parotistumoren ist gutartig, höchstens ein knappes Drittel bösartig. Gutartige Wucherungen können auch zu bösartigen entarten.
Bei manchen Patienten ist die Operation damit noch nicht beendet: Unter Umständen müssen die Hals-Nasen-Ohren-Ärzte noch Lymphknoten am Hals entfernen. Bei dieser so genannten Neck Dissection werden auch einige Muskeln, Gefäße und Nerven am Hals und eine weitere Speicheldrüse entfernt. Zusätzlich zur Operation bekommen manche Patienten eine Chemotherapie oder werden bestrahlt.
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