Gehaltsobergrenzen in Spanien Barça und Real dürfen "nur" 1,2 Milliarden Euro ausgeben

Dass im Profifußball riesige Summen fließen, ist bekannt: Wie groß das Gefälle zwischen Topklubs und dem Rest ist, zeigen die neuen Gehaltsobergrenzen der spanischen Liga.

Lionel Messi (l.), Luis Suárez
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Lionel Messi (l.), Luis Suárez


Die spanischen Fußball-Topklubs FC Barcelona und Real Madrid dürfen sich ihre sämtlichen Mannschaften theoretisch insgesamt fast 1,2 Milliarden Euro pro Jahr kosten lassen. Das geht aus den vom nationalen Verband LFP veröffentlichten Gehaltsobergrenzen für die spanischen Erst- und Zweitligisten hervor.

Demnach kann Meister Barcelona als Spitzenreiter der Liste exakt 632.971.000 Euro für Gehälter sowie Sozialabgaben für Spieler und Trainer all seiner Mannschaften ausgeben. Champions-League-Sieger Madrid ist in diesem Bereich auf 566.530.000 Euro gedeckelt. Mit schon großem Abstand folgt Stadtrivale Atlético Madrid mit 293 Millionen Euro auf Position drei.

Die Gehaltsobergrenzen sind in Spanien eingeführt worden, um eine Überschuldung der Vereine zu verhindern und Gehaltszahlungen abzusichern. Die Klubs dürfen lediglich 80 Prozent ihrer Etats für Gehälter und damit verbundene Ausgaben verwenden. Das Gefälle in der spanischen Meisterschaft macht Real Valladolid deutlich: Der Aufsteiger darf mit 23.882.000 Euro die geringste Summe aller Erstligisten zahlen, Barcelona dürfte seinen Angestellten gut 26-mal mehr überweisen.

Die komplette Liste:
Barcelona: 632.971.000 Euro
Real Madrid: 566.530.000 Euro
Atlético: 293.000.000 Euro
Valencia: 164.684.000 Euro
Sevilla: 162.783.000 Euro
Villarreal: 109.126.000 Euro
Betis: 97.112.000 Euro
Athletic: 87.869.000 Euro
Real Sociedad: 80.808.000 Euro
Espanyol: 56.774.000 Euro
Leganés: 52.864.000 Euro
Levante: 52.369.000 Euro
Celta: 50.970.000 Euro
Eibar: 41.258.000 Euro
Getafe: 39.245.000 Euro
Alavés: 39.193.000 Euro
Girona: 36.755.000 Euro
Rayo Vallecano: 33.077.000 Euro
Huesca: 29.328.000 Euro
Valladolid: 23.882.000 Euro

chh/sid



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