Nach Kritik an Bayern-Trainer Kovac Thomas Müllers Ehefrau löscht umstrittenen Instagram-Post wieder

"70 Minuten, bis der mal nen Geistesblitz hat": Der Instagram-Post von Thomas Müllers Ehefrau hat nach dem Remis gegen Freiburg für viel Wirbel gesorgt. Nun hat sie ihn wieder gelöscht.

Thomas Müller
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Lisa Müller, Ehefrau des deutschen Nationalspielers Thomas Müller, hat ihren umstrittenen Post bei Instagram, in dem sie Kritik an Bayerns Trainer Niko Kovac geübt hat, wieder gelöscht. Nach dem enttäuschenden 1:1 des FC Bayern gegen Freiburg hatte sie mit folgenden Zeilen für Aufregung gesorgt: "Mehr als 70 Minuten, bis der mal nen Geistesblitz hat."

Thomas Müller wurde gegen Freiburg - wie schon in den vergangenen Wochen - erst spät eingewechselt. Der Mittelfeldspieler, der seit 2008 bereits 455 Pflichtspiele für den Rekordmeister bestritten hat, stand in der Bundesliga zuletzt Ende September beim 1:1 gegen Augsburg in der Startformation. Seither ist er nicht mehr über die Rolle des Reservisten hinausgekommen.

Lisa und Thomas Müller (Archivaufnahme)
DPA

Lisa und Thomas Müller (Archivaufnahme)

Die Aktion seiner Frau fand er "nicht unbedingt super", wie er beim privaten TV-Sender Sky verriet. "Es war aus der Emotion heraus. Sie liebt mich halt, was soll ich machen?", ergänzte Müller. Kovac wollte sich nach der Begegnung nicht dazu äußern.

Der FC Bayern aber berichtete mittlerweile auf seiner Internetseite, dass Lisa Müller direkt nach der Partie noch in der Allianz Arena auf Kovac zugegangen sei, um sich für ihren Post zu entschuldigen. Kovac habe "die Entschuldigung angenommen", teilte der Rekordmeister mit.

bam/sid/dpa



insgesamt 76 Beiträge
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_gimli_ 04.11.2018
1.
Müllers Frau hat es auf den Punkt gebracht. Kovac ist als Trainer absolutes Mittelmaß. Ich kenne einige Trainer aus der Bezirksliga und behaupte, es würde überhaupt nicht auffallen, wenn er mit einigen von denen den Verein tauschen würde. Kovac hat keine Vision als Trainer, wohin er eine Mannschaft entwickeln möchte. Einfach mal mit Spiel-, Motivations- und Trainingskonzepten eines Klopp, Tuchel oder Nagelsmann vergleichen (um nur die deutschen hervorragenden Trainer zu nennen). Aber vielleicht ist Zidane ja schon auf Wohnungssuche in München. Ich würde mich freuen.
susuki 04.11.2018
2.
Eine intelligente Frau, noch nie kamen Spielerfrauen mit Trainerkritik in die Presse. Ich bin gespannt ob sie nachlegt und die Popularität monetisieren kann.
a.meyer79 04.11.2018
3. SOAP Satire-Show
Großartig die Bayern! Es ist wie eine große Seifenoper. Jetzt fangen auch noch die aktuellen Spielerfrauen an mitzumischen. Großartig! So bereitet man das Produkt Süperlieg vor. Im Übrigen gibt es die SüperLig schon bei unseren türkischen Freunden. Da prügeln sich die Leute schonmal untereinander vor, während und nach dem Spiel, also jetzt nicht die Traditions-Hooligans, sondern die Spieler, Betreuer, Platzwarte etc. Auch da geht es um Show, Show, Show. Ich finde den Weg der Bayern total gut. Dortmund ist mir viel zu langweilig geworden und Leipzig viel zu konzeptionell. Mal schauen, wer heute oder morgen was zwitschert.
Dida 04.11.2018
4. der Fisch stinkt von Kopf..
Die Bayern müssen langsam über ihre Führungsriege nachdenken
fredi007 04.11.2018
5. In den restlichen 20 Minuten.,,,
... hat ihr Thomas aber auch nichts bewirkt. Mit dem Instagram-Post kann sie zwar dabei helfen, den Trainer zu demontieren, jedoch spielt ihr Mann deswegen nicht besser. Manche Sachen sollte man halt bleiben lassen, wenn sie nicht nur ihren Mann liebt, sondern ihr auch der Verein etwas bedeuten würde.
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