Heynckes-Nachfolger Niko Kovac offenbar neuer Bayern-Trainer

Niko Kovac soll ab der kommenden Saison Jupp Heynckes beerben und neuer Trainer des FC Bayern München werden. Das berichten verschiedene Medien übereinstimmend.

Niko Kovac
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Der FC Bayern hat mit Niko Kovac offenbar einen Nachfolger für den scheidenden Trainer Jupp Heynckes gefunden. Das berichten "Bild", "Sport Bild" und "kicker" übereinstimmend. Der Trainer von Eintracht Frankfurt soll den Klub ab der kommenden Saison übernehmen. Den Berichten zufolge soll den Wechsel eine Ausstiegsklausel im Vertrag des Kroaten möglich machen, der eigentlich bis 2019 läuft.

Eintracht Frankfurt und der frühere Bayernprofi Kovac hatten in der vergangenen Woche den Gerüchten um einen bevorstehenden Wechsel noch deutlich widersprochen. "Es gibt keinen Grund, daran zu zweifeln, dass ich im kommenden Jahr hier Trainer bin", sagte Kovac. Der 46-Jährige ist seit März 2016 Trainer der Eintracht.

"Ich komme gerade aus dem Flieger aus Dänemark, ich habe keinen Anruf bekommen", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic, "Niko redet immer mit mir, aber es sind keine Infos zu mir geflossen."

Laut "Bild" kommt Kovac nicht allein, sondern bringt seinen Bruder Robert als Assistenten mit zu den Bayern. Zudem soll der Kroate einen erfahrenen weiteren Co-Trainer erhalten. Favorit dabei sei der momentane Heynckes-Assistent Peter Hermann.

Kovac hat eine Bayern-Vergangenheit, bestritt zwischen 2001 und 2003 51 Spiele für den Verein. Seine Trainerlaufbahn hatte der ehemalige kroatische Nationalspieler 2009 in der Jugend von Red Bull Salzburg begonnen und war 2011 zum Co-Trainer der Profis aufgestiegen. Nach seinem Amt als Trainer der kroatischen U21 übernahm er 2013 die Nationalmannschaft und betreute sie bei der Weltmeisterschaft 2014. Im März 2016 begann er seine Arbeit bei Eintracht Frankfurt.

tip/sid/dpa



insgesamt 101 Beiträge
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elisenstein 12.04.2018
1. wenn es dann stimmt
ist ihm zu wünschen, dass er in München erfolgreich arbeitet und nicht unter die Räder kommt. Ein sympathischer Mensch. Viel Glück.
srbler 12.04.2018
2. naja...
weil er deutsch spricht oder wie?- bin skeptisch, gut, nen pep konnten sie diesmal nicht aus dem hut zaubern aber vielleicht wollen die bayern auf diesem weg die meisterschaft mal spannender machen, der jup ruht sich 6 monate aus und übernimmt dann im januar 2019...
murph.y 12.04.2018
3. So, das wars!
Wir Hessen haben uns das mit den Bayern lange genug angesehen! Weiswurst zum Frühstück, Einparteiendiktatur, gräßlicher Akzent, alles erträglich. Aber der Eintracht den Trainer klauen, nachdem die flügellahmen Adler seit gefühlt 100 Jahren endlich mal was reissen, da ist Schicht. Ab morgen wird an der Grenze Aufgemauert! Freiwillige treffen sich zwischen Darmstadt und Aschebersch, bringt Steine und Mörtel mit.
jokus71 12.04.2018
4. Hoppala,
da muss ich doch als gebeutelter HSV Anhänger mehr als staunen und mit dem Kopf schütteln. Wieso dann die mehrfachen Dementies vergangene Woche? Mit allem gebührenden Respekt, ich werde das Gefühl nicht los dass dies hier jetzt eine "Notoperation" ist. Schade für die SGE, zumal er zu Saisonstart lebenslanges Mitglied wurde..
Hanno3010 12.04.2018
5. Hat er ja gesagt.
Wenn man sich Kovac‘ Zitat, das alle als Bekenntnis zur Eintracht gewertet haben, genau anhört, hätte man es ahnen können/müssen. Das Statement ging in etwa so: „Es gibt keinen Zweifel, dass ich nächstes Jahr hier nicht Trainer bin.“ Ich sag nur doppelte Verneinung.
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