Sieg gegen Manchester United Martínez trifft bei Kovacs Heimdebüt

Bei seinem ersten Auftritt als Trainer des FC Bayern in der Allianz-Arena durfte Niko Kovac einen Sieg feiern. Die Münchner besiegten Manchester United in einem Testspiel. Vor allem ein Zugang glänzte.

Javi Martínez
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Javi Martínez


Der FC Bayern München hat in einem Testspiel den englischen Rekordmeister Manchester United 1:0 (0:0) besiegt. Das Tor des Tages erzielte Javi Martínez per Kopfball in der 59. Minute. Es war das erste Spiel für Niko Kovac als Bayern-Trainer in der mit 75.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena.

Die Münchner spielten in einem 4-1-4-1-System, in dem in der ersten Hälfte Serge Gnabry als Stürmer agierte. Dahinter agierten Thomas Müller und Thiago. Der Spanier hatte auch die beste Chance in der ersten Hälfte, als er in der 7. Minute mit einem Fernschuss die Führung für die Gastgeber verpasste.

Sehr auffälliger Serge Gnabry

Diese wäre beinahe nach nur 20 Sekunden in der zweiten Hälfte gefallen. Gnabry - nach der Einwechslung von Robert Lewandowski auf den linken Flügel gewechselt - setzte sich mit einem kraftvollen Sprint gegen gleich mehrere United-Abwehrspieler durch und scheiterte nur knapp am Torhüter der Gäste, David De Gea.

Serge Gnabry
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Serge Gnabry

Der 23-jährige Offensivspieler der Münchner, zuletzt an die TSG Hoffenheim ausgeliehen, war bis zu seiner Auswechslung in der 60. Minute auffälligster Münchner.

Nachdem der eingewechselte Leon Goretzka nach einem Eckball noch knapp das Gehäuse verpasste (54. Minute), war es fünf Minuten später soweit: Nach einem Eckball von Thiago konnte Martínez den Ball per Kopf im Tor platzieren.

Münchner Generalprobe für den DFL-Supercup

In den zweiten 45 Minuten kam auch der wechselwillige Jérôme Boateng bei den Münchnern zum Einsatz. Der Nationalspieler agierte unauffällig, kassierte aber nach einem taktischen Foul in der 68. Minute die einzige Gelbe Karte der Partie.

Manchester United eröffnet die Premier-League-Saison am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen Leicester City. Der FC Bayern trifft zwei Tage später am 12. August im DFL-Supercup auf Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE).

mfu



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Seite 1
MMetal 05.08.2018
1. nicht zu glauben
Die Nachricht über diesen Sieg kommt auf allen Sendern. Warum macht man denn so ein Galama um ein unbedeutendes Testspiel. tzz ...
verruca 06.08.2018
2. Sah gut aus!
Gnabry hat man tatsächlich angemerkt, dass er so richtig Bock auf Fußball hatte. Er hat die Chance genutzt sich als potentielle Münchner Zukunft nicht nur auf dem Flügel sondern möglicherweise sogar in der Sturmspitze zu zeigen. Auch wenn es nur ein Spiel ohne Wert war.
stoffi 06.08.2018
3. Endlich mal wieder
Tempo im Spiel. Ein guter Einstand. Während des Spiels dachte ich:,, warum haben die eigentlich Renato Sanchez nicht verkauft und Brand gekauft?"
Sal.Paradies 06.08.2018
4. Ich habe da eine Idee
Zitat von stoffiTempo im Spiel. Ein guter Einstand. Während des Spiels dachte ich:,, warum haben die eigentlich Renato Sanchez nicht verkauft und Brand gekauft?"
Ich habe da eine Idee @stoffi. Weil J.Brandt einen längeren Vertrag hat, sich in Leverkusen wohlfühlt und dort "Stammspieler" ist, während er bei den Bayern sehr oft auf der Ersatzbank Platz nehmen würde und unter dem stürmischen bayrischen Fön leiden würde. Davon abgesehen glaube ich, dass J.Brandt ein Spieler ist, der in München bez. seiner Charaktereigenschaften eher schlechter würde. Er würde wohl eher stagnieren, was dann sein Karriereende in München bedeuten würde, weil er aktuell für diesen Kader nicht gut genug ist! Dem würde es gehen wie Poldi oder T.Frings. Spieler die sportlich/technisch eigentlich alles mitbringen um sich durchzusetzen, aber an ihrer Mentalität scheitern. Gnabry ist da ein anderes Kaliber und ich hoffe, dass er seinen Weg geht, weil er auch ein zukünftiger Baustein für die NM sein könnte.
Karbonator 06.08.2018
5.
Zitat von Sal.ParadiesIch habe da eine Idee @stoffi. Weil J.Brandt einen längeren Vertrag hat, sich in Leverkusen wohlfühlt und dort "Stammspieler" ist, während er bei den Bayern sehr oft auf der Ersatzbank Platz nehmen würde und unter dem stürmischen bayrischen Fön leiden würde. Davon abgesehen glaube ich, dass J.Brandt ein Spieler ist, der in München bez. seiner Charaktereigenschaften eher schlechter würde. Er würde wohl eher stagnieren, was dann sein Karriereende in München bedeuten würde, weil er aktuell für diesen Kader nicht gut genug ist! Dem würde es gehen wie Poldi oder T.Frings. Spieler die sportlich/technisch eigentlich alles mitbringen um sich durchzusetzen, aber an ihrer Mentalität scheitern. Gnabry ist da ein anderes Kaliber und ich hoffe, dass er seinen Weg geht, weil er auch ein zukünftiger Baustein für die NM sein könnte.
Naja... Frings war bereits ein gestandener Mann, als er mit knapp 28 Jahren zum FCB kam. Im Übrigen kam er aus Dortmund - auch nicht unbedingt ein Dorfclub, bei dem sich ungestört entwickeln kann (zu der Zeit auf jeden Fall nicht). Hinzu kommt, daß Frings bei den Bayern eigentlich einen Stammplatz hatte und nicht auf der Bank versauerte. Gegen Ende seines Jahres bei den Bayern kam es dann zu Problemen zwischen Spieler und Trainer bzw. Vereinsführung, sodaß seine Spielzeiten etwas geringer wurden. Aber er hat 29 Bundesliga-Partien für die Bayern bestritten, mit einer durchschnittlichen Spielzeit von ca. 74 Minuten. Im DFB-Pokal alle Spiele durchgespielt bis auf das Finale, wo er am Ende kurz eingewechselt wurde. In der CL (die in der Saison nicht gut verlief für die Bayern) immerhin 8 Mal zum Einsatz gekommen mit durchschnittlich gut 82 Minuten Spielzeit. Also wenn Brandt zum FCB ginge und solche Statistiken in der ersten Saison vorweisen könnten, würde man eher davon sprechen, daß er sich durchgesetzt hätte.
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