Flughafen in Katar FC Bayern schließt umstrittenen Sponsoren-Deal ab

Neuer Sponsor für den FC Bayern: Der Flughafen von Katars Hauptstadt Doha wirbt künftig in der Münchner Arena. Möglicher Kritik versuchte Karl-Heinz Rummenigge zuvorzukommen: Man werde sich gesellschaftspolitisch engagieren, sagte der Vorstandschef.

Bayern-Chef Rummenigge: "Dialog über kritische Themen fördern"
REUTERS

Bayern-Chef Rummenigge: "Dialog über kritische Themen fördern"


Ungeachtet aller Kritik an Katar hat Bayern München mit dem Flughafen der Hauptstadt Doha einen Sponsorenvertrag abgeschlossen. Das teilte der Klub auf seiner Internetseite mit. Der langfristige Deal mit dem Hamad International Airport bringt dem deutschen Fußball-Rekordmeister mehrere Millionen Euro pro Jahr ein.

"Ich freue mich, mit Doha Airport einen Sponsor aus der Tourismusbranche begrüßen zu dürfen. Diese Partnerschaft ist ein weiterer Schritt in unserer Internationalisierungsstrategie", sagte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Der Flughafen Doha ist der zehnte Platin Partner der Münchner und wird künftig in der Allianz Arena auf den Banden werben. Teil der Kooperation sei laut Rummenigge aber auch, "dass wir gemeinsam soziale Projekte und den Dialog über gesellschaftspolitisch kritische Themen fördern werden".

Die Bayern absolvierten in den vergangenen sechs Jahren ihr Trainingslager in Katar, das wegen seiner Menschenrechtsverletzungen immer wieder in die Schlagzeilen gerät. Auch in diesem Winter wurden die Münchner für ihren Trip ins Emirat am Persischen Golf von ihren Anhängern und aus der Politik kritisiert.

Im Video: Die Bundesligisten in der Kritik

mon/sid



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insgesamt 97 Beiträge
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yanti24 27.01.2016
1. Gesellschaftliches Engagement a la FC Bayern
Pecunia non olet!
ackergold 27.01.2016
2. Päpstlicher als der Papst
Geld stinkt nicht und wenn der IS-Finanzier nun auch in München werben will, dann kann man das ruhig machen, um ihn zu schädigen. Kunden wird man damit wohl kaum werben, denn wer nicht nach Doha will, fliegt auch mit 100 Bandenwerbungen nicht dort hin. Die Kirche scheut sich ja auch nicht, ihre Bischöfe von Atheisten, Moslems, Juden und Heiden mitfinanzieren zu lassen. Wozu also die Aufregung? So läuft das nun mal bei uns in Bayern.
sturmimwasserglas 27.01.2016
3. Wie war das noch mal ...
... mit dieser Luxusuhr, die Rummenigge als Geschenk dort erhielt und dann am Flughafen vom Zoll erwischt wurde (geisterte doch so vor ca. 3(?) Jahren durch die Medien)?
erst nachdenken 27.01.2016
4.
Der Kaiser hat doch mit eigenen Augen gesehen, dass es in Katar keinen einzigen Sklavenarbeiter gibt. Der Kaiser, der völlig unbestechliche und immer korrekte Kaiser!!!!!!!!
h.franz-thomas 27.01.2016
5.
sehr geehrter herr Rummenigge, warum sind sie dann gegen eine sommer wm in katar? weniger geld und mehr freude am sport wie wäre es mal damit?
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