FC Bayern: Sammer ist sauer auf spanischen Fußballverband

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Bayern-Sportdirektor Sammer: "Zumutung und Unverschämtheit"

Zoff zwischen dem FC Bayern und dem spanischen Fußballverband: Münchens Sportdirektor Matthias Sammer wirft den Spaniern vor, die Bayern-Spieler Thiago und Martínez "in schlechtem Zustand" von der Nationalmannschaft zurückgeschickt zu haben. Martínez hatte am Samstag daher nicht zum Kader gehört.

Hamburg - Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer hat den spanischen Fußballverband heftig gerügt. Die Iberer hätten die beiden Münchner Nationalspieler Javi Martínez und Thiago nach der Länderspielpause in einem äußerst schlechten Zustand zurück nach Deutschland geschickt, sagte Sammer nach dem 1:0-Sieg in Frankfurt am Samstagabend.

"Javi kam in einem Zustand zurück, da habe ich für den spanischen Verband überhaupt kein Verständnis", äußerte Sammer und sprach von einer Zumutung und einer Unverschämtheit. Der Fitnesszustand beider Profis habe stark zu wünschen übriggelassen, so Sammer. Trainer Pep Guardiola hatte Martínez kurzfristig aus dem Aufgebot gestrichen und Millionen-Neueinkauf Thiago erst spät eingewechselt.

Die spanische Fußball-Nationalelf hatte unter der Woche ein Testspiel in Ecuardor 2:0 gewonnen. "Vielleicht hätten wir Thiago noch über Sydney oder Melbourne schicken müssen", fügte Sammer süffisant an. "Ich bin ja schon froh, wenn die Spieler überhaupt zurückkommen. Die Kommunikation mit dem Verband ist katastrophal. Die Einladungen kommen sauspät, und wir erfahren auch spät, wann die Spieler zurückkommen. So geht man nicht miteinander um."

aha/dpa

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insgesamt 23 Beiträge
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1. wichtig ist, dass nicht mit dem ...
chinchilla110 18.08.2013
verband gesprochen wird, sondern mit den medien. da wundert mich auch nicht, dass die kommunikation mit dem verband katastrophal ist.
2. Feine Antennen
arjenrobben 18.08.2013
Sammer hat ein feines Gespür dafür, wenn Gefahr im Verzug ist. Der FCB ist einzige Verein in der Buli der mehr als 15 Nationalspieler hat, die bereits bei jedem Freundschaftsspiel abberufen werden. Das ist in der Tat eine nicht zu unterschätzende Termin- und Sport-Mehrbelastung. Außerdem sieht nicht nur er, dass der FCB doch recht durchschnittlich in die Saison startet, obwohl er vom Kader her alles in Grund und Boden spielen müsste und das ist nicht überheblich gemeint. Es wird in den nächsten Wochen darauf ankommen, wie Pep eine schlagkräftige Startelf systemfest in die Wettbewerbe zusammenstellen kann. Nach 2 Bulitagen ist aber klar, es fehlt noch enorm viel zum Standard vom Mai diesen Jahres. Vielleicht ahnt Sammer auch schon wie so manch anderer, dass Pep auch nur ein Mensch ist und kein Überirdischer. Die Situation beim FC Barcelona war 100% anders und beim FCB hier fängt er tatsächlich im Prinzip bei 0 an. Also ich find gut, dass Sammer bissig und kritisch bleibt.
3. Da sucht man mal wieder die Schuld bei anderen ...
rainking 18.08.2013
... wenn aus der Über-Mannschaft der letzten Saison trotz Zig-Millioneninvestitionen und dem besten Trainer des Universums plötzlich ein Team auf dem Niveau von Mönchengladbach oder Frankfurt geworden ist. Vielleicht sollte man mal die eigene Arbeit kritischer begutachten.
4.
somtho10 18.08.2013
Tja - vielleicht sollte der FC Bayern München einfach keine Nationalspieler verpflichten. Dann braucht sich auch niemand in München über den "Zustand" der Spieler aufzuregen. Ist ja nichts neues, dass man sich an der bei Bayern über den "teils haarsträubenden - ja man muss ja schon fast sagen - über Gebühr beanspruchten Spieler nach der Rückkehr aus den Nationalteams mokiert.
5. Unrasiert? Schmutzige Unterhose?
CROD 18.08.2013
Erstens ist Sammer ja immer auf irgendwen sauer, zweitens interessiert mich, woran er den schlechten Zustand seiner Spieler festmacht. Sind sie unrasiert, haben sie die Unterhose drei Tage lang nicht gewechselt oder in Spanien nur Nutellabrote gefrühstückt?
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