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Fußball-Vorbereitungsturnier: Bayern verlieren, Sammer verärgert über Hoeneß

Beim Vorbereitungsturnier in Hamburg ist der FC Bayern überraschend im Halbfinale gescheitert. Gegen Werder Bremen versagten Frank Ribéry und Bastian Schweinsteiger im Elfmeterschießen die Nerven. Und auch bei den Club-Offiziellen läuft es nicht rund.

Bayern-Star Robben: Pleite gegen Bremen Zur Großansicht
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Bayern-Star Robben: Pleite gegen Bremen

Hamburg - Borussia Dortmund und Werder Bremen stehen sich im Endspiel des Vorbereitungsturniers in Hamburg am Sonntag (18.30 Uhr) gegenüber. Es ist damit zugleich die Generalprobe für das Saisoneröffnungsspiel der 50. Bundesliga-Saison. Am 24. August (20.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) startet die Borussia mit einem Heimspiel gegen Bremen in die Saison.

Der BVB gewann im Halbfinale 1:0 (0:0) gegen Gastgeber Hamburger SV durch ein Tor von Jakub Blaszczykowski (42. Minute). "Wenn wir normal Fußball gespielt haben, dann wurde es schon manchmal brandgefährlich", sagte BVB-Coach Klopp, der jedoch "einige unnötige Ballverluste" bemängelte. Sportdirektor Michael Zorc ergänzte: "Es war noch nicht die Ernsthaftigkeit wie beim ersten Bundesligaspiel, da fehlt noch was. Aber das ist in dieser Phase normal."

Bremen bezwang die Münchner 4:2 (2:1, 1:1) nach Elfmeterschießen. Bastian Schweinsteiger und Franck Ribéry scheiterten vom Punkt. Zuvor hatten der von den Bayern ausgeliehene Nils Petersen (6.) und Niclas Füllkrug (43.) in der regulären Spielzeit für Werder getroffen. Für den Rekordmeister waren Zugang Xherdan Shaqiri (27.) und Toni Kroos (60.) erfolgreich.

Sammer und Heynckes tadeln Hoeneß

"Es hat mich nicht verwundert, dass sich die Mannschaft hier und da schwer getan hat. Wir hatten nach der China-Reise keinen freien Tag. Da hat die letzte Spritzigkeit gefehlt. Unsere Spieler hatten schwere Beine", sagte Bayern-Coach Jupp Heynckes. Das Spiel um Platz drei zwischen dem HSV und den Bayern beginnt um 16.45 Uhr.

Den in der Kritik stehenden Stürmer Mario Gomez, der nach 42 Minuten mit einer Verletzung ausgewechselt wurde, nahm vor der Partie Münchens Sportvorstand Matthias Sammer in Schutz. "Dass er öffentlich kritisiert wird, lassen wir nicht zu", sagte Sammer: "Der Präsident hat alle Rechte. So richtig hat uns das aber nicht gefallen."

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hatte Gomez zuletzt kritisiert, der Stürmer sei "gut, aber nicht sehr gut. Wenn er sehr gut wäre, wären wir jetzt Champions-League-Sieger." Trainer Jupp Heynckes hatte ob dieser Aussagen verärgert reagiert. Später relativierte Hoeneß seine Aussagen. Er wolle den Nationalstürmer nur anstacheln.

leh/sid

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