Schalke-Trainer Breitenreiter wehrt sich gegen Kritik

André Breitenreiter will die Vorwürfe gegen sich nicht stehen lassen: Es gebe keine Probleme zwischen dem Trainer und der Mannschaft des FC Schalke. Die aktuelle Unruhe sei für ihn sogar "eine Bestätigung".

Schalke-Trainer Breitenreiter: "Bisweilen hartes Feedback"
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Schalke-Trainer Breitenreiter: "Bisweilen hartes Feedback"


Trainer André Breitenreiter von Bundesligist Schalke 04 hat sich gegen die anhaltende Kritik der letzten Tagen gewehrt. Nach der 1:3-Heimpleite gegen Werder Bremen zum Rückrundenauftakt hieß es unter anderem, dass der 42-Jährige Unstimmigkeiten mit Trainerstab und Mannschaft habe.

So gäbe es "intern massive Kritik" an Breitenreiter, die sich "durch alle Bereiche des Vereins" ziehe, hatte ein Reporter des Sportsenders Sky vermeldet und den Eindruck vermittelt, als sei der Trainer eigentlich nicht mehr haltbar. Quellen nannte der Sender nicht.

Das wollte Breitenreiter so nicht stehen lassen. "Es gibt immer Spieler im Kader, die unzufrieden sind. Aber man sieht, dass wir alle intensiv arbeiten und hervorragend trainieren", sagte er der "Bild"-Zeitung: "Aber es ist klar, dass von heute auf morgen nicht alles gut sein kann. Wir müssen weiter konsequent unseren Weg gehen. Dafür muss ich harte Entscheidungen treffen."

Dass er beratungsresistent sei, wies Breitenreiter ebenfalls zurück. "Auch dieser Vorwurf ist haltlos. Ich höre mir sehr viele Meinungen an, habe immer ein offenes Ohr. Aber ich habe auch eine klare Linie und ziehe mein Ding durch. Dafür muss ich mich nicht rechtfertigen", sagte der frühere Paderborner Coach.

Vielmehr sei er dafür bekannt, dass er offen und direkt ist. "Ich spreche intern alles an, was mir auffällt. Dabei gebe ich bei allem Lob bisweilen ein hartes Feedback. Anscheinend gibt es nun vielleicht deshalb Bemühungen, Unruhe zu stiften. Aber das ist auch Schalke 04", sagte Breitenreiter. Er sei vor sieben Monaten angetreten, um "das Thema 'Wohlfühloase' auf Schalke zu beenden" und "diese Unruhe ist auch eine Bestätigung für mich, dass ich meine Arbeit richtig mache".

mon/sid



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insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
heinzi55555 27.01.2016
1. Gewinnen...
Er muss nur gegen Dortmund gewinnen und alles ist gut...
Caimann 27.01.2016
2. S0 4
Es geht schon wieder los. Ist doch noch alles bekannt aus der vergangenen Saison. Warum soll es ausgerechnet unter Breitenreiter anders laufen. Bei den Gestalten sei es der Fleischfritze oder ein Herr Heldt braucht ein Trainer eine verdammt dicke Hornhaut. Ich glaube, es kapiert keiner im Verein das sie nur Durchschnitt sind. wenn jetzt schon wieder Feuer unter dem Dach ist, wie soll es denn bei den kommenden Spielen erst werden.
MeckerSeb 27.01.2016
3. Naja...
Zitat von heinzi55555Er muss nur gegen Dortmund gewinnen und alles ist gut...
So einfach ist es auch nicht. Keller wurde 2014 nach einem Derbysieg "beurlaubt".
kanan 27.01.2016
4. Schalke
will mindestens Platz 4 für die Ch. League, am besten den DFB Pokal, jedes Heimspiel gewinnen und jedes Derby. So einfach ist das. Breitenreiter könnte dafür der Richtige sein, aber vielleicht auch nicht. Man sah doch an der Verpflichtung dieses vermeintlichen Schweizer Startrainers letzte Saison was die Schalker für hohe Erwartungen haben. Alles sehr zweifelhaft, weil Hochmut bekanntlich vor dem Fall kommt. Schalke geht alles viel zu harsch an, Bodenstandigkeit wäre mal was, ist aber offensichtlich zu viel verlangt bei denen.
Bueckstueck 27.01.2016
5. Schalke Live
Es gibt keinen anderen Verein bei dem die Schmierenjournallie leichter durch erfundene oder überzogene Berichterstattung direkt in die Entscheidungen des Fleischkönigs eingreifen kann. Dazu kommt eine seltsame Subkultur bei den Spielern, die immer wieder gerne mal Trainer durch Arbeitsverweigerung wegmobben, sobald besagte Journallie eine solche Vorlage liefert. Und deshalb bleibt Schalke auch zweitklassig in der 1. Bundesliga.
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