Laut Schalke-Boss Tönnies Keller-Aus war für Sommer geplant

Öffentlich hatten die Schalker Verantwortlichen Jens Keller immer wieder ihr Vertrauen ausgesprochen. Nun verriet Klub-Boss Clemens Tönnies: Das Ende der Zusammenarbeit mit dem mittlerweile freigestellten Trainer war spätestens für den kommenden Sommer geplant.

Schalkes Ex-Trainer Keller: Vertrauen der Chefs verloren
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Schalkes Ex-Trainer Keller: Vertrauen der Chefs verloren


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Hamburg - Als Trainer des FC Schalke 04 stand Jens Keller bereits lange vor seinem Aus in der vergangenen Woche in der Kritik. Von seinen Vorgesetzten hatte der Coach jedoch öffentlich Rückendeckung erhalten. Aussagen von Schalkes Aufsichtsratsvorsitzendem Clemens Tönnies zeigen nun aber, dass Keller offenbar bereits vor seinem Aus das Vertrauen seiner Chefs verloren hatte.

"Es zeichnete sich immer stärker ab, dass wir spätestens im Sommer 2015 hätten tätig werden müssen", sagte Tönnies der "Sport Bild Plus". Dass Keller bereits jetzt beurlaubt wurde, sei durch die "jüngste sportliche Entwicklung, die wir nicht mehr positiv beeinflussen konnten", notwendig geworden, so Tönnies. Kellers Vertrag bei den Gelsenkirchenern wäre im Sommer ausgelaufen.

Schalke hatte die Trennung von Keller und die Verpflichtung von Roberto Di Matteo als Nachfolger am vergangenen Dienstag bekanntgegeben. Tönnies sei in den Prozess des Trainerwechsels involviert gewesen: "Das haben wir alles sorgfältig abgestimmt und dann so umgesetzt."

Nicht nachvollziehen kann Schalkes Chef die zuletzt aufgekommene Kritik an Sport-Vorstand Horst Heldt. "Von mir gibt es volle Rückendeckung. Er hat einen hervorragenden Trainer gesucht - und auch verpflichtet", sagte Tönnies. "Was ich dazutun konnte, habe ich getan. In erster Linie geht das auf sein Konto, das hat er super gemacht."

mon/dpa

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vaikl 13.10.2014
1. Alberne Vereinsführung
Horst Heldt schwadronierte am Sonntag im Doppelpass noch über "Nach der erfolgreichsten Rückrunde der Vereinsgeschichte hatten wir Hoffnung, jetzt Stabilität hineinzubekommen" und Nichtsnutz Tönnies kontert jetzt mit "lange geplant, dass Keller 2015 geht". Dass er damit nun Heldt und sich selbst ins "Feuer frei"-Gewitter der Medien katapultiert, statt der immer wieder erbetenen Maxime "Ruhe im Verein" auch Taten folgen zu lassen, scheint dem Wurstfabrikanten gar nichts auszumachen. Zuviel Wurstkonsum macht nicht schlau, Herr Tönnies, dafür ist auch Ihr inhaftierter Duzfreund Hoeneß ein gutes Beispiel.
123ichbindabei 13.10.2014
2. Tönnies
Wieso lässt man einen so schwachen Trainer eine frische Saison beginnen, wenn man sowieso nicht von ihm überzeugt ist? Eine Entlassung nach sieben Spieltagen ist völlig daneben. Der neue Trainer kann für diese Spielzeit nicht mehr viel ausrichten. Zum x-ten Mal eine Aufbau/Umbau Saison. Das nervt. Sollte Herr Tönnies sich wirklich so geäußert haben, sollten die zahlreichen Schalke Fans sich doch mal ernsthaft Gedanken machen. P.S.: Herr Heldt ist dann wohl das nächst Bauernopfer. Auch ihm schenkt Tönnies sein "vollstes Vertrauen".
MichaelZetti 13.10.2014
3. Schalke hat einen Plan?
Wobei ja dieser Versuch als gescheitert betrachtet werden kann: Weil Sommer 2015 is ja wohl noch nicht. Aber wenn sie dranbleiben, kann ja das mit dem "Planen" ja doch mal funktionieren. Hat zwar den Nachteil, daß Langeweile in diesem Verein einzieht, aber vermutlich wird es Ihnen die Mannschaft mit sportlichen Erfolgen danken. :-) Liebe Grüße aus Bayern.
bengasi2012 13.10.2014
4.
Als Horst Heldt würde ich mich über die Rückendeckung ala Tönnies nicht gerade freuen denn was die Wert ist hat man gerade gesehen.Auch sehr schlau denn Verdienst für die Verpflichtung. di Matteos allein Heldt zu überlassen wenn der scheizert wissen wir ja wers an die Backe geklebt bekommt
kloppskalli 13.10.2014
5. was gibts da zu maekeln...
man kann Schalke nicht vorwerfen, dass sie ihre langfristige Personalplanung nicht oeffentlich machen. Dass man mittel- und langfristig immer daran interessiertist bessere Leute an den Verein zu binden trifft sowohl fuer Spieler als auch fuer den Trainer zu. Keiner konnte ahnen, dass die Saison unter Keller so duerftig beginnt - von daher ist die kritik and der Verinsfuehrung laecherlich ... Und Di Matteo scheint keine Notloesung zu sein - von daher hat Horst Heldt alles richtig gemacht
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