Kurzpässe Farfán verlängert, Spielerstreik in Portugal

Der FC Schalke hat den auslaufenden Vertrag mit Angreifer Jefferson Farfán bis 2016 verlängert. Noch ein Jahr länger bleibt Torwart Diego Benaglio in Wolfsburg. Und: Nach einem Spielerstreik ist in Portugal eine Erstliga-Partie abgesagt worden.

Schalker Farfán (r.): Vertrag bis 2016 verlängert
dapd

Schalker Farfán (r.): Vertrag bis 2016 verlängert


Hamburg - Schalke 04 hat den Vertrag mit dem peruanischen Angreifer Jefferson Farfán bis 2016 verlängert. Dies verkündete S04-Manager Horst Heldt nach dem 4:0-Erfolg gegen Hertha BSC. Lange Zeit hatte sich angedeutet, dass Farfán die Schalker verlassen würde. Das erste Vertragsangebot, das der Profi ausgeschlagen hatte, von Schalke zwischenzeitlich zurückgezogen worden .

Unterdessen hat der VfL Wolfsburg den Kontrakt mit Torwart Diego Benaglio vorzeitig um vier Jahre bis 2017 verlängert. Der 28-jährige Schweizer war im Winter der Saison 2007/2008 nach Wolfsburg gewechselt und absolvierte am Samstag gegen Werder Bremen (3:1) sein 129. Bundesligaspiel für den VfL.

Unterdessen steht auch Felix Magath in Wolfsburg unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung. "Das Thema ist durch. Es sind nur noch ein paar Formalitäten zu klären", sagte VW-Chef Martin Winterkorn den "Wolfsburger Nachrichten": "Für mich ist klar, dass Felix Magath uns weiter als Trainer und Manager zur Verfügung stehen wird." Der bisherige Vertrag Magaths läuft bis Juni 2013.

In Portugals erster Liga ist unerwartet ein Spiel abgesagt worden. Aufgrund ausstehender Gehaltszahlungen traten 16 Spieler von União Leiria in den Streik und haben ihre Teilnahme an der Partie gegen CD Feirense abgesagt. Dies hätten die Profis ihrem Verein bereits mitgeteilt, so die nationale Spielervereinigung. Der scheidende Präsident des portugiesischen Tabellenschlusslichts, João Bartolomeu, sagte: "Wenn es nach mir ginge, würden wir den Fußballbetrieb einstellen."

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach plädiert mit Blick auf das Champions-League-Finale für eine Streichung der Gelben Karten. "Ich bin klar dafür, das Addieren von Karten vor dem Finale zu beenden", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der "Welt am Sonntag". Gastgeber Bayern München und Gegner FC Chelsea müssen am 19. Mai im Endspiel auf jeweils drei Akteure wegen Gelb-Sperren verzichten. Dem deutschen Rekordmeister fehlen Holger Badstuber, Luiz Gustavo und David Alaba.

Im Ringen um die Vertragsverlängerung mit Robert Lewandowski droht dessen Berater Borussia Dortmund mit einem vorzeitigen Abgang des Polen. "Ob Robert auch im nächsten Jahr in Schwarz-Gelb aufläuft, ist derzeit noch offen", sagte Cezary Kucharski der "Westfälischen Rundschau". Der BVB will den noch bis 2014 laufenden Vertrag mit dem Torjäger (20 Saisontore) vorzeitig verlängern, nach der ersten Verhandlungsrunde im März hatte sich Kucharski aber enttäuscht über das Angebot der Borussia gezeigt.

leh/dpa/sid



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