Europa League Fenerbahçe droht nach Fallschirm-Pyro Ausschluss

Langsam werden Geisterspiele für Fenerbahçe Istanbul zur Regel: Bei der bislang letzten Partie ohne Zuschauer schossen Fans Pyrotechnik mit Fallschirmen ins Stadion. Nun verdonnerte die Uefa den Club zu einem weiteren Match ohne Fans - und droht sogar mit einem kompletten Ausschluss.


Hamburg - Fenerbahçe Istanbul hat das erste Geisterspiel gerade hinter sich - nun steht dem Club ein weiteres bevor. Der türkische Verein muss das Achtelfinal-Rückspiel in der Europa League gegen Viktoria Pilsen am 14. März ohne Zuschauer austragen. Das teilte die Europäische Fußball-Union mit.

Die Uefa bestrafte Fenerbahçe für die Vorfälle beim Zwischenrundenspiel gegen Bate Borissow am Donnerstag. Schon bei dieser Partie waren Zuschauer wegen voriger Ausschreitungen ausgeschlossen gewesen. Dennoch schossen die Fans mehrere Fallschirm-Pyros ins Stadion, einer davor war auf dem Spielfeld gelandet.

Zudem droht Fenerbahçe für ein Jahr der Ausschluss aus dem nächsten europäischen Wettbewerb, für den es sich qualifiziert. Diese Strafe sprach die Uefa für zwei Jahre zur Bewährung aus. Außerdem muss der Istanbuler Verein eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro zahlen. Der Club hat drei Tage Zeit, gegen das Urteil Einspruch einzulegen. Das Achtelfinal-Hinspiel in Tschechien findet am 7. März statt.

Zum ersten Geisterspiel war Fenerbahçe übrigens auch wegen eines Pyro-Vorfalls verdonnert worden. Anhänger des türkischen Clubs hatten bei der Partie in Marseille am 22. November in Frankreich den Platz gestürmt und Bengalos gezündet.

leh/dpa



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