Hamburg - Der türkische Fußballverband hat Raúl Meireles von Fenerbahçe Istanbul für elf Spiele gesperrt. Der Portugiese soll im Stadtderby gegen Galatasaray (1:2) am vergangenen Sonntag den Schiedsrichter Halis Ozkahya bespuckt und zudem homophobe Äußerungen von sich gegeben haben. Meireles bestreitet die Vorwürfe.
Fenerbahçes Vizepräsident Abdullah Kigili hofft auf eine Aufhebung der Sperre, da Meireles seiner Meinung nach nicht gespuckt habe. Der Club kündigte an, Einspruch gegen das Urteil einzulegen. Unterstützung bekam der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler auch von seinem Nationaltrainer Paulo Bento. "Er ist ein Vorbild in Sachen Höflichkeit. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er gespuckt haben soll", sagte der Coach.
In der Partie gegen Galatasaray hatte Meireles in der 82. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen. Daraufhin hatte der Fenerbahçe-Star, der im Mai mit dem FC Chelsea die Champions League gewonnen hatte, heftig gegen die Entscheidung von Schiedsrichter protestiert.
max/sid/AP
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