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Kongress in Zürich: Fifa verabschiedet Reformpaket

Beim Fifa-Kongress in Zürich wurde das Reformpaket mit großer Mehrheit verabschiedet. 89 Prozent der Delegierten sprachen sich unter anderem für eine Machtbeschränkung des Präsidenten aus.

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DPA

Fifa-Kongress: Große Mehrheit für Reformen

179 von 201 Nationalverbänden der Fußballwelt haben sich beim Kongress der Fifa in Zürich für ein umfangreiches Reformpaket ausgesprochen. Das Paket sieht unter anderem eine Machtbeschränkung für den Präsidenten und die Exekutivmitglieder vor. Es erhielt die notwendige Dreiviertelmehrheit. 22 Länder stimmten gegen das Vorhaben.

"Wir müssen eine Botschaft an die Welt richten, eine Botschaft der Einheit", sagte Fifa-Interimspräsident Issa Hayatou, der den gesperrten und scheidenden Amtsinhaber Joseph Blatter vertrat.

Mit der Reform will der Weltverband die politische von der ökonomischen Entscheidungsebene trennen. Zudem gilt für den Fifa-Präsidenten und die Mitglieder des neuen Councils, das das umstrittene Exekutivkomitee ablösen soll, eine Beschränkung auf drei Amtszeiten à vier Jahre. Sie müssen sich vor Amtsantritt einem externen Integritätscheck unterziehen, ihre Gehälter werden offengelegt. Die Veränderungen treten 60 Tage nach dem Kongress in Kraft.

Die Zustimmung war allgemein erwartet worden, da die Reformen vor allem unter dem Druck der Ermittlungen von Schweizer und amerikanischen Behörden gegen zahlreiche Fifa-Funktionäre vorgeschlagen worden waren. Bei einer Ablehnung des Reformpakets hätte dem Weltverband schlimmstenfalls die Zerschlagung gedroht.

Im weiteren Verlauf des Kongresses wird auch ein neuer Präsident der Fifa gewählt.

Die fünf wichtigsten Veränderungen des Reformpakets:

Gewaltenteilung
Das derzeit allmächtige Exekutivkomitee wird in eine Art Aufsichtsrat mit mehr Mitgliedern (36 statt 24, darunter mindestens sechs Frauen) umgewandelt - und entmachtet. Das operative Geschäft liegt komplett in den Händen des Generalsekretariats. Der neue Generalsekretär wird dadurch zum mächtigen CEO. Er wird aber weiterhin vom (nur noch repräsentativen) Präsidenten vorgeschlagen. Der neue Rat ("Fifa-Council") ernennt anschließend den Nachfolger des Deutschen Markus Kattner, der momentan übergangsweise die Geschäfte führt, und kann ihn auch entlassen.

Integrität
Jedes neue Council-Mitglied (gewählt wird weiterhin in den kontinentalen Konföderationen) muss einen umfangreichen Integritäts- und Eignungscheck bestehen. Dafür gibt es extra eine zuständige Kommission. Für die derzeitigen Mitglieder des Exekutivkomitees gilt das jedoch nicht rückwirkend. Über allem steht in der neuen Fifa-Organisationsstruktur zudem die unabhängige Audit- und Compliance-Kommission, die beispielsweise alle Geldflüsse überwacht.

Amtszeitbeschränkung
Die Funktionäre in den hohen Ämtern dürfen diese lediglich zwölf Jahre behalten (dreimal vierjährige Amtszeiten). Aber auch hier: Das gilt nicht rückwirkend - auch für die Exko-Mitglieder, die gefühlt schon ewig bei der Fifa sind und Skandale mitzuverantworten haben, wird die Uhr auf null gesetzt. Die erste Amtszeit des früheren DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach endet 2019.

Frauenquote
Im neuen Council sitzen mindestens sechs Frauen (eine pro Konföderation). Zudem wird es entsprechende Passagen in den Statuten geben. Das Ziel des Weltverbands ist eine Quote von um die 30 Prozent.

Transparenz
Viel zu oft wurde gefragt: "Was verdient Blatter?" Durch die Reformen werden die Gehälter der hohen Amtsträger offengelegt - vielleicht schon für das vergangene Jahr.

rae/dpa

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1. Erst die FIFA
hasipapa 26.02.2016
dann die FIA dan alle anderen nicht amereikanischen Organisatoren. Oder kennt jemand einen Reporter, der die amerikanischen Vorwürfe richtig untersucht hat ? Von den Amizeitungen ist ja nichts zu erwarten. Übrigens da ist noch die UNO und die Nobelpreis-Organisation. Viiiiiiiel Geld.
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