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Fifa-Präsidentschaftskandidat: Scheich Salman wehrt sich gegen Vorwurf der Menschenrechtsverletzungen

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DPA

Scheich Salman: "Düstere Kampagne"

Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa will Fifa-Präsident werden. In England und Deutschland wird das mit Argwohn betrachtet. Gegenüber dem SPIEGEL sprach er von einer "perfiden Art des westlichen Rassismus gegen Araber".

Der bahrainische Scheich Salman bin Ebrahim Al Khalifa, der am 26. Februar in Zürich zum neuen Fifa-Präsidenten gewählt werden will, wehrt sich gegen den Vorwurf der Menschenrechtsverletzungen. Dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL gegenüber sprach Scheich Salman von einer "düsteren Kampagne" und von "einer besonders perfiden Art des westlichen Rassismus gegen Araber".

Vor allem aus England und Deutschland schlägt dem Fifa-Präsidentschaftskandidaten Argwohn entgegen. Einige Menschenrechtsorganisationen werfen ihm vor, er habe 2011 während des Arabischen Frühlings als damaliger Präsident des bahrainischen Fußballverbandes im Auftrag des Königshauses Sportler denunziert, die an prodemokratischen Protesten teilgenommen hatten. Der 50-Jährige ist Mitglied der königlichen Familie Bahrains, und das Königshaus unterdrückte die Demokratiebewegung mit brutalen Methoden.

Die Wahlkommission der Fifa hat die Anschuldigungen geprüft und Scheich Salman verteidigt. Es gebe keine Beweise oder Zeugen dafür, dass der Scheich damals Menschen direkt oder indirekt geschadet habe. Gegenüber dem SPIEGEL sagte Scheich Salman, er werde in "Sippenhaftung" genommen.

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insgesamt 2 Beiträge
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1. scheich salman und die menschenrechte
ozdlb 13.02.2016
der scheich sowie salman, haben eine komplett andere einstellung zu menschenrechte so wie wir sie kennen, sie kennen nur das absolute herschen ohne widerspruch sie haben zu kuschen und müssen es so hinnehmen wie es kommt, in 18jahren seefahrt ( 1960-1978) habe ich davon genug mitbekommen es war menschenverachtend, ein umdenken bei den scheichen habe nicht bemerkt. r.wolff
2. War schon einmal jemand hier?
walter_de_chepe 13.02.2016
Die Golfstaaten sind ausgesprochen weltoffene Staaten. Dort gibt es Bürohäuser, in denen Menschen aus mehr als 50 Nationen arbeiten. Ich empfehle einmal dort zwei Wochen Urlaub zu machen und Kontakt zu dort arbeitenden Deutschen zu suchen.
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