Missbrauchsvorwürfe Fifa sperrt afghanischen Fußball-Präsidenten

Erst die Staatsanwaltschaft, nun auch die Fifa: Der afghanische Verbandspräsident Keramuddin Karim wurde wegen Missbrauchsvorwürfen von Nationalspielerinnen suspendiert.

Keramuddin Karim
DPA

Keramuddin Karim


Die Ethik-Kommission der Fifa hat den Präsidenten des Afghanischen Fußballverbands (AFF), Keramuddin Karim, für 90 Tage von allen nationalen und internationalen Aktivitäten ausgeschlossen.

Grund sind die Ermittlungen gegen mehrere AFF-Offizielle. Spielerinnen aus dem Nationalteam hatten Missbrauchsvorwürfe gegen sie erhoben. Wie die Fifa mitteilte, kann der Bann, der mit sofortiger Wirkung eintritt, verlängert werden. Der Verband hatte die in einer früheren Stellungnahme als "haltlos" bezeichnet.

Die afghanische Staatsanwaltschaft hatte Karim bereits auf Anweisung von Staatspräsident Ashraf Ghani zu Ermittlungszwecken suspendiert. Hauptsponsor Hummel hatte nach Bekanntwerden der Anschuldigungen die Zusammenarbeit mit dem Verband beendet.

bka/sid/dpa



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