Gegen Wettmafia: Fifa und Interpol versprechen bessere Zusammenarbeit

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Wettbetrug im Fußball: Fifa spricht vom "Krebsgeschwür"

Die Fifa spricht vom "Krebsgeschwür Wettbetrug" und will dagegen energischer vorgehen. Der Weltverband möchte deswegen intensiver mit Interpol und dem asiatischen Fußball-Bund kooperieren. Vor allem die Hintermänner kämen derzeit noch zu ungeschoren davon.

Hamburg - Im Kampf gegen Wettbetrug haben sich der Fußball-Weltverband Fifa, der asiatische Verband AFC und Interpol für strengere Gesetze und eine bessere Zusammenarbeit ausgesprochen. "Wir sind bereit, das Krebsgeschwür Wettbetrug auszurotten. Wir werden nicht ruhen, ehe diese Plage in Asien aufgehalten wurde", sagte der Präsident der Asiatischen Konföderation AFC, Zhang Jilong, auf einem Kongress in Kuala Lumpur (Malaysia).

Der Sicherheitsdirektor der Fifa, Ralf Mutschke, drängte auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen Verbänden und Behörden: "Wir sperren Spieler und Schiedsrichter auf Lebenszeit, gleichzeitig kommen die Drahtzieher ungestraft davon - sie werden nicht belangt", sagte Mutschke in Bezug auf die Weigerung Singapurs, einen in Italien gesuchten Wettbetrüger festzunehmen.

Bei einem Treffen der Sportminister im kommenden Mai in Berlin soll das Thema Wettbetrug erneut auf der Tagesordnung stehen. Laut Europol waren zwischen 2008 und 2011 weltweit fast 700 Fußballspiele manipuliert worden, 380 davon in Europa. Die Drahtzieher vermuten die Behörden in Singapur.

aha/sid

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1. optional
renee gelduin 20.02.2013
Ahja. Noch besser, noch effektiver, noch mehr... kennt man aus der Werbung. Am Ende ist in der Verpackung nur mehr Luft und der Preis ist gestiegen. Was also will man jetzt konkret (anders) machen? Und warum erst jetzt und nicht schon vorher?
2. ein Pfund...
msw04 20.02.2013
...Dampfplauderei hätte ich gerne. Hat eigentlich schon jemand der sauberen Funktionäre "brutalstmögliche Aufklärung" gefordert? Wenn nicht wird es aber langsam Zeit.
3. Farce!
Werner655 20.02.2013
Zitat von msw04...Dampfplauderei hätte ich gerne. Hat eigentlich schon jemand der sauberen Funktionäre "brutalstmögliche Aufklärung" gefordert? Wenn nicht wird es aber langsam Zeit.
Den Verlautbarungen nach, ist es ja scheinbar "unmöglich" an die Drahtzieher in Singapur heranzukommen. Singapur ist ja sooo weit weg. Farce!
4.
lorohusk 20.02.2013
Die fifa Bosse sind doch selbst die korruptesten Mistkerle dieser Welt. Sollen die erstmal ihren Platz Freiräumen für Menschen denen der Fußball noch was bedeutet und die die Meinung der Fans wenigstens im Ansatz vertreten? WM in Katar? Was soll der Scheiß? EM in ganz Europa? Wtf?
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