Hamburg - Im Kampf gegen Wettbetrug haben sich der Fußball-Weltverband Fifa, der asiatische Verband AFC und Interpol für strengere Gesetze und eine bessere Zusammenarbeit ausgesprochen. "Wir sind bereit, das Krebsgeschwür Wettbetrug auszurotten. Wir werden nicht ruhen, ehe diese Plage in Asien aufgehalten wurde", sagte der Präsident der Asiatischen Konföderation AFC, Zhang Jilong, auf einem Kongress in Kuala Lumpur (Malaysia).
Der Sicherheitsdirektor der Fifa, Ralf Mutschke, drängte auf eine bessere Zusammenarbeit zwischen Verbänden und Behörden: "Wir sperren Spieler und Schiedsrichter auf Lebenszeit, gleichzeitig kommen die Drahtzieher ungestraft davon - sie werden nicht belangt", sagte Mutschke in Bezug auf die Weigerung Singapurs, einen in Italien gesuchten Wettbetrüger festzunehmen.
Bei einem Treffen der Sportminister im kommenden Mai in Berlin soll das Thema Wettbetrug erneut auf der Tagesordnung stehen. Laut Europol waren zwischen 2008 und 2011 weltweit fast 700 Fußballspiele manipuliert worden, 380 davon in Europa. Die Drahtzieher vermuten die Behörden in Singapur.
aha/sid
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