Hamburg - Die Fifa hat im Kampf gegen Spielmanipulationen und illegale Sportwetten heftige Strafen verhängt. Wie der Fußball-Weltverband am Dienstag mitteilte, sind die im Zuge des kroatischen Manipulationsskandals in der Saison 2009/2010 und des Skandals in der südkoreanischen K-League national verhängten Strafen auf weltweite Sperren ausgeweitet worden.
"Die Fälle beweisen, dass die Bedrohung durch Spielmanipulationen nicht nur auf einen Teil der Welt beschränkt ist", sagte Ralf Mutschke, Vorsitzender der Fifa-Disziplinarkommission: "Die Integrität des Sports und des Fußballs ist enorm gefährdet, und die Fifa ist fest entschlossen, dagegen zu kämpfen und die zu bestrafen, die sich nicht an die Regularien halten."
Die Ermittlungen gegen den kroatischen Trainer Vinko Saka sowie die beiden Spieler Mario Darmopil und Danijel Madaric seien abgeschlossen. Alle drei wurden vom Kroatischen Fußballverband mit einer lebenslangen Sperre belegt, die jetzt von der Fifa auf einen weltweiten Ausschluss erweitert wurde. Gegen 15 weitere Spieler, zwei Trainer und einen Club-Offiziellen werde laut Fifa noch ermittelt.
Auch in Südkorea sind die Ermittlungen gegen zehn Spieler, die in der K-League und im nationalen Pokal an Spielabsprachen beteiligt waren, abgeschlossen. Dort wurden zwei Spieler lebenslang gesperrt und zwei für fünf Jahre. Weitere sechs Fußballer wurden ebenfalls mit lebenslangen Sperren belegt, allerdings mit der Möglichkeit auf Reduzierung der Strafe.
ham/sid/dpa
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