Fifa-Wahl Drei Deutsche auf Weltfußballer-Liste

Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Mesut Özil haben die Chance zum Weltfußballer des Jahres gewählt zu werden. Das deutsche Trio zählt zu den 23 Kandidaten der Fifa. Großer Favorit auf den Goldenen Ball ist allerdings ein Argentinier.

Bayern-Profis Müller und Schweinsteiger: Kandidaten bei der Wahl zum Weltfußballer
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Bayern-Profis Müller und Schweinsteiger: Kandidaten bei der Wahl zum Weltfußballer


Hamburg - Zweimal Bayern, einmal Madrid: Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Mesut Özil zählen bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres zum engen Kandidatenkreis. Die Fifa veröffentlichte am Dienstag die Listen mit nunmehr 23 Namen. Auf der Top-50-Liste hatten auch Arjen Robben, Franck Ribéry und Philipp Lahm (alle Bayern München) gestanden. Am 5. Dezember wird die Fifa den Kreis auf drei Spieler beziehungsweise Trainer verkleinern.

Favorit auf den Fifa Ballon d'Or (Goldener Ball), der am 9. Januar 2012 in Zürich vergeben wird, ist allerdings erneut Lionel Messi. Der Superstar vom FC Barcelona war bereits 2009 und 2010 zum Weltfußballer des Jahres gekürt worden. Der wahrscheinlich härteste Konkurrent des Argentiniers ist Cristiano Ronaldo von Real Madrid.

Als letzter deutscher Fußballer gewann Lothar Matthäus 1990 und 1991 die Wahl zum besten Spieler. Hoffnungen auf den Titel Fifa-Trainer des Jahres 2011 können sich Bundestrainer Joachim Löw und Dortmunds Meistercoach Jürgen Klopp machen. Die Kategorie "Trainer des Jahres" wurde erst im vergangenen Jahr eingeführt.

Dominiert wird die Fußballer-Wahl vom FC Barcelona: Fast die komplette Elf des spanischen Champions-League-Siegers ist vorgeschlagen. Zudem ist Spanien in diesem Jahr mit sieben vorgeschlagenen Spielern die Nation mit den meisten Nominierungen. Ein spanischer Weltfußballer wäre ein Novum, bisher konnte noch nie ein Spieler aus Spanien gewinnen. Oliver Kahn war 2002 der letzte Deutsche, der es in die Top drei geschafft hatte. Der Ex-Torwart des FC Bayern wurde damals Zweiter hinter dem Brasilianer Ronaldo.

lin/dpa/sid

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