Transferpolitik im Fußball Fifa will das Ausleihen von Spielern erschweren

Bislang ist es noch üblich, Fußballprofis zu verleihen - auch mit dem Ergebnis undurchschaubarer Transfergeschäfte. Das will die Fifa den Klubs künftig schwerer machen.

Fifa-Boss Gianni Infantino
FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Fifa-Boss Gianni Infantino


Der Fußball-Weltverband Fifa steht vor dem Beschluss von wichtigen Reformen bei Spielertransfers. In Zukunft sollen vor allem Leihgeschäfte beschränkt werden, wie die Fifa mitteilte. Limitiert werden sollen zukünftig Leihgeschäfte. Ihre Zahl pro Saison und zwischen einzelnen Vereinen soll begrenzt werden, geplant ist zudem, das Weiterverleihen schon ausgeliehener Profis ebenso zu verbieten wie andere Modelle, in denen ein Spieler bei einem dritten Klub geparkt wird. Das Fifa-Council berät am 26. Oktober über die Vorschläge.

Insgesamt verspricht sich die Fifa größere Transparenz von den geplanten Transferreformen. Die Wechsel sollen über eine Abrechnungsstelle abgewickelt werden, die Zentralisierung garantiert künftig aus Sicht des Weltverbandes vor allem, dass alle Beteiligten die ihnen zustehenden Zahlungen erhalten. Auf nationaler Ebene ist künftig die Einrichtung eines elektronischen Transfersystems vorgeschrieben, sollten die Pläne beschlossen werden.

"Wir haben alle an einen Tisch gebracht. Alle wichtigen Akteure der Branche haben begriffen, dass wir handeln müssen", sagte Fifa-Präsident Gianni Infantino. "Dies ist ein entscheidender Schritt hin zu mehr Transparenz", sagte er.

aha/dpa



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rainer82 25.09.2018
1. Sehr gut!
Das macht die Transfergeschäfte wirklich transparenter, den Sport attraktiver und ist im Sinne des Sports und der Fanszene. Mehr von solchen Entscheidungen!
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