Finanzprobleme: Rapid Bukarest trennt sich von allen Ausländern

Der rumänische Traditionsclub Rapid Bukarest hat große Geldsorgen, es droht der Lizenzentzug für die erste Liga. Nun ist Sparen angesagt. Als erstes trifft es die ausländischen Profis - sie sollen per Email über ihre Vertragsauflösung unterrichtet werden.

Hamburg - Die ausländischen Profis von Rapid Bukarest werden in den kommenden Tagen Post von ihrem Verein bekommen - aber keine Weihnachtskarten. Vielmehr will der rumänische Erstligist die Spielern per Email über die Auflösung ihrer Verträge in Kenntnis setzen. Der Club ist finanziell stark angeschlagen, mit diesen Sparmaßnahmen soll der Verein zumindest vorerst gerettet werden.

"Wir verzichten auf alle Ausländer", sagte Club-Manager Danut Perja. "Sie werden alle ihre Papiere erhalten." Der dreimalige Landesmeister hatte diesen Monat wegen hoher Schulden Insolvenz angemeldet. Deshalb droht Rapid der Entzug der Lizenz für die erste Liga.

Der mazedonische Stürmer Blaze Ilijoski hat den Club bereits verlassen. Die weiteren ausländischen Profis, darunter unter anderem vier Brasilianer, dürften nun folgen. Der Hauptstadtverein hatte in den vergangenen Jahren hohe Gehälter gezahlt, konnte die Löhne zuletzt aber nicht mehr aufbringen. Derzeit liegt Rapid mit 21 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Steaua Bukarest auf Rang neun der Liga.

luk/dpa/sid

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