"Forbes"-Rangliste der Sportlerinnen Serena Williams verdient trotz Babypause am meisten

In der Weltrangliste der 100 bestbezahlten Athleten war keine einzige Frau vertreten. Jetzt hat "Forbes" ein separates Athletinnen-Ranking veröffentlicht: Acht der zehn Großverdienerinnen spielen Tennis.

TANNEN MAURY/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Im Jahresrhythmus veröffentlicht das Wirtschaftsmagazin "Forbes" seine Top-100-Liste der weltweit bestverdienenden Sportler. 2017 führte Cristiano Ronaldo das Ranking an, mit Tennisprofi Serena Williams war auf Platz 51 nur eine einzige Frau vertreten. In diesem Jahr lag der ehemalige Boxweltmeister Floyd Mayweather junior vorn. Sportlerinnen tauchten diesmal auf den 100 ersten Positionen überhaupt nicht auf.

"Forbes" hat nun eine separate Top-10-Geldrangliste der Frauen veröffentlicht. Bestverdienende Sportlerin bleibt Serena Williams - mit einem geschätzten Jahreseinkommen von 15,6 Millionen Euro verpasst die 23-fache Grand-Slam-Siegerin die Top 100 aber recht deutlich. Weil sie Mutter wurde und pausierte, stammen ihre Einnahmen vor allem aus Sponsorenverträgen.

Zum Vergleich: Der Basketballer Nicolas Batum vom NBA-Klub Charlotte Hornets hatte mit einem geschätzten Verdienst von 19,8 Millionen Euro den 100. Platz der Gesamtrangliste belegt.

Achtmal Tennis, einmal Badminton, einmal Motorsport

Auffällig ist die Dominanz der Tennisspielerinnen: Auch auf den Plätzen zwei und drei folgen mit Caroline Wozniacki aus Dänemark (11,3 Millionen Euro) und Sloane Stephens aus den USA (9,7 Millionen Euro) Tennisprofis. In den Top Ten finden sich lediglich zwei Sportlerinnen, die nicht im Tennissport ihr Geld verdienen: die indische Badminton-Spielerin Pusarla Venkata Sindhu (7.) - seit ihrer Silbermedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio ein Star in Indien -, und die US-amerikanische Rennfahrerin Danica Patrick (9.), die ihre Karriere mittlerweile beendet hat. Angelique Kerber belegt mit geschätzten 6,1 Millionen Euro Platz zehn.

chh/Reuters



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