2. Fußball-Bundesliga: Düsseldorf patzt im Aufstiegsrennen

Fortuna Düsseldorf muss im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga einen Rückschlag hinnehmen. Das Team von Trainer Norbert Meier holt in Cottbus nur einen Punkt. Bei Energie feiert der frühere tschechische Nationalspieler Martin Fenin sein Comeback.

Cottbuser Martin Fenin (vorn): Kopfballduell mit dem Düsseldorfer Tobias Levels Zur Großansicht
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Cottbuser Martin Fenin (vorn): Kopfballduell mit dem Düsseldorfer Tobias Levels

Hamburg - Energie Cottbus hat mit viel Herz und Kampf Fortuna Düsseldorf einen wichtigen Punkt abgetrotzt. Der Aufstiegskandidat kam in der Lausitz nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus und hat nach dem 26. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga als Tabellendritter nun vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Greuther Fürth und drei Zähler auf den Zweiten Eintracht Frankfurt.

"Wir hatten uns hier ein bisschen mehr vorgenommen", sagte Fortunas Kapitän Andreas Lambertz. "In der ersten Halbzeit haben wir nicht wirklich stattgefunden. Zum Glück haben wir noch den Ausgleich gemacht. Mit dem Punkt müssen wir letztlich zufrieden sein."

In der 38. Minute jubelten die Energie-Fans besonders lautstark. Der Ex-Frankfurter Martin Fenin kam für Dimitar Rangelow auf den Platz, der zwar trotz seiner Oberschenkelprobleme zunächst in der Startelf aufgelaufen war, aber dann doch passen musste. "Ich hoffe, es geht Schritt für Schritt nach vorne. Ich habe sehr viel gelernt. Hoffentlich werde ich jetzt stärker wie vorher", kommentierte Fenin seine Rückkehr. "Er hat das sehr gut gemacht", lobte Trainer Bommer.

Fenin feiert nach fünfmonatiger Pause sein Comeback auf dem Rasen. Der 24-jährige Tscheche hatte nach einem Fenstersturz Depressionen und Medikamentenmissbrauch öffentlich gemacht und sich einer langfristigen Behandlung unterzogen.

Dennis Sörensen brachte Cottbus in der 26. Minute mit einem sehenswerten Kopfball in Führung. Adam Matuschyk schaffte in der 81. Minute noch den Ausgleich. Vor 7819 Zuschauern schenkten sich beide Teams in der hitzigen Partie nichts. Ohne die gesperrten Stammkräfte Sascha Rösler, Jens Langeneke und Adam Bodzek gelang es den Gästen erst in der letzten halben Stunde, die Energie-Abwehr in Bedrängnis zu bringen. Ranisav Jovanovic scheiterte gleich zweimal am guten Energie-Keeper Thorsten Kirschbaum.

So bleibt die Fortuna ein Lieblings-Heimgegner des FC Energie: Fünf Heimspiele nacheinander retteten die Cottbuser zumindest ein Remis. Die Elf von Rudi Bommer war lange das zweikampfstärkere Team. Mit nun 29 Punkten und acht Zählern Vorsprung auf Relegationsplatz 16 dürfte Energie in dieser Saison wohl nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben.

Energie Cottbus - Fortuna Düsseldorf 1:1 (1:0)
1:0 Sörensen (26.)
1:1 Matuschyk (81.)
Cottbus: Kirschbaum - Bittroff, Hünemeier, Möhrle, Ziebig - Banovic, Kruska (46. Roger) - Bittencourt (73. Christian Müller), Sörensen, Adlung - Rangelov (39. Fenin)
Düsseldorf: Almer - Levels, Lukimya-Mulongoti, Juanan, van den Bergh (75. Furuholm) - Matuschyk, Lambertz (64. Dum) - Beister (64. Ranisav Jovanovic), Oliver Fink - Ilsö, Bröker
Schiedsrichter: Fritz
Zuschauer: 7819
Gelbe Karten: Kruska (6), Bittencourt (6), Möhrle (4), Kirschbaum, Fenin (3) - Lambertz (9), Levels (5), Fink (5)

bos/dpa/sid

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