Nach Gold-Steak-Affäre Staatsanwaltschaft verzichtet auf Ermittlungsverfahren gegen Ribéry

Im Januar hatte Franck Ribéry seine Kritiker nach der sogenannten Gold-Steak-Affäre mit obszönen Worten beleidigt. Das wird für den Franzosen kein juristisches Nachspiel haben.

Franck Ribéry
REUTERS

Franck Ribéry


Die Staatsanwaltschaft München sieht nach der Affäre um das goldene Steak von Bayern Münchens Franck Ribéry keinen Anlass für ein Ermittlungsverfahren gegen den Fußball-Profi. Es seien zwei Strafanzeigen gegen Ribéry eingegangen, berichteten die Ermittler in ihrer Presserunde. Anlass war nicht das Steak als solches, sondern die obszönen Grobheiten, die der Franzose anschließend über Social Media gegen seine Kritiker in den Medien verbreitet hatte.

Damit eine Beleidigung strafrechtlich verfolgt werden kann, muss diese jedoch gezielt gegen bestimmte Personen gerichtet sein. Das war nach Angaben der Staatsanwälte bei Ribéry nicht der Fall.

Über die offiziellen Social-Media-Kanäle des französischen Fußballprofis waren Anfang des Jahres obszöne Beleidigungen verbreitet worden - als Reaktion auf Kritik an einem mit Blattgold verzierten Steak, das dem 35-Jährigen bei einem Restaurantbesuch serviert worden war. Der Klub sprach daraufhin eine hohe Geldstrafe für den Flügelspieler aus.

bam/dpa



zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.