Frauen-Bundesliga FCR Duisburg ist gerettet

Späte Rettung für den FCR Duisburg: Der Frauenfußball-Bundesligist hat eine Insolvenz gerade noch abgewendet und kann für die neue Saison planen. Sponsoren haben kurzfristig Gelder in sechsstelliger Höhe zugesagt.

Mannschaft des FCR Duisburg (Archivbild): Insolvenz abgewendet
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Mannschaft des FCR Duisburg (Archivbild): Insolvenz abgewendet


Hamburg - Während Männer-Zweitligist MSV Duisburg wegen massiver finanzieller Probleme absteigen muss, hat sich der Frauenfußball-Bundesligist FCR Duisburg gerade noch vor einer Insolvenz retten können. Wie der Verein mitteilte, haben Sponsoren die für die Erteilung der Erstligalizenz noch fehlenden 200.000 Euro zugesagt. Zu den Geldgebern gehören Unternehmen ebenso wie viele Privatpersonen.

"All diese erfreuliche Hilfsbereitschaft versetzt uns jetzt in die Lage, mit einem gesicherten Etat in die neue Spielzeit zu gehen und weiterhin als FCR 2001 Bundesliga-Fußball in Duisburg spielen zu können", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Andreas Röpke: "Es ist fast unfassbar, dass wir doch noch zu diesem positiven Ergebnis gekommen sind."

Der Durchbruch für die Rettung des Deutschen Meisters von 2000 kam erst nach tagelangen Rettungsverhandlungen. Noch am Dienstagnachmittag hatte Röpke zunächst entschieden, die Antragsfrist auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens um einen Tag bis Mittwoch zu verlängern. Kurz darauf verkündete er dann, der Etat für die kommende Saison sei gesichert.

ham/dpa/sid



insgesamt 3 Beiträge
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MarkusTÜ 26.06.2013
1.
als ob jetzt alle statt zum MSV zu den Frauen gehen würden...der MSV ist doch in Liga 2 tausendmal wichtiger für die Region ( keine Wertung- sondern Fakt )
ogniflow 26.06.2013
2. Gerettet
Nachdem schon Bad Neuenahr aufgegeben hat, wäre bei einem Duisburger Rückzug die gesamte Liga zur Farce verkommen.Alle Zweitligisten verzichten nämlich auf die Aufstiegsmöglichkeit in das "800-Zuschauer im Schnitt-Debakel".Da hat wohl der DFB geholfen um seinem Vorzeige-Projekt eine weitere Blamage zu ersparen.
hfftl 27.06.2013
3. .
Da wird also nun ein sechsstelliger Betrag verbrannt, um die Pleite eines Frauenfußballclubs um ein Jahr aufzuschieben. Hätte man dieses Geld nicht sinnvoller verwenden können?
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