Frauenfußball-EM: DFB-Frauen erreichen Viertelfinale

Bundestrainerin Silvia Neid: Für den Einzug ins Viertelfinale war an diesem Dienstag kein Tor nötig Zur Großansicht
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Bundestrainerin Silvia Neid: Für den Einzug ins Viertelfinale war an diesem Dienstag kein Tor nötig

Die deutsche Mannschaft erreicht das Viertelfinale beim Fernsehen schauen - dank des Unentschiedens zwischen Dänemark und Finnland. Auch Italien und Gastgeber Schweden überstehen im direkten Duell die Vorrunde.

Hamburg - Die deutschen Fußballerinnen sind jetzt schon ins EM-Viertelfinale eingezogen. Die Titelverteidigerinnen profitierten vom Unentschieden zwischen Dänemark und Finnland (1:1) am Dienstagabend in der Gruppe A.

Dadurch steht die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid schon vor dem abschließenden Gruppenspiel am Mittwoch gegen Norwegen (18.00 Uhr Liveticker SPIEGEL ONLINE/ TV: ARD und Eurosport) ebenso wie ihr Gegner als einer der beiden besten Gruppendritten fest. Mit dem zweimaligen Europameister Norwegen kämpfen die Deutschen um den Gruppensieg, wobei der DFB-Auswahl ein Punkt reicht, um Erster zu werden.

Gastgeber Schweden stürmt ins Viertelfinale

Zwei weitere Teams machten am Dienstagabend das Erreichen des Viertelfinales im direkten Duell perfekt: Die Fußballerinnen von Gastgeber Schweden bezwangen im abschließenden Spiel der Gruppe A Italien in Halmstad klar mit 3:1 (0:0).

Dank des Eigentors von Raffaella Manieri (47.) sowie der Treffer von Lotta Schelin (49.) und Josefine Öqvist (57.) sicherte sich das "Dreikronen"-Team den Gruppensieg mit sieben Punkten. Das Tor für Italien erzielte Melania Gabbiadini (78.). Trotz der Niederlage schaffte auch Italien (4 Punkte) als Zweiter den Sprung ins Viertelfinale.

Dänemark hat nach dem Remis gegen Finnland 1:1 (1:0) hingegen kaum noch Chancen, in die K.-o.-Runde einzuziehen. Zwar ging Dänemark in Göteborg durch das Tor von Mia Brogaard (29.) 1:0 in Führung, doch Annica Sjölund glich drei Minuten vor Schluss aus.

sun/dpa/sid

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insgesamt 1 Beitrag
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1. Was für ein lächerlicher Modus
protoscorsair 17.07.2013
Warum gibt es denn eigentlich eine Vorrunde, wenn man mit 4 (!) automatisch weiterkommen kann? Da ein 16er Turnier bei Frauen wegen der ungenügenden Leistungsdichte nicht vorstellbar ist (Ergebnisse um 10:0 brauchen wir nicht bei einer EM)schlage ich vor, dass nächste Mal die 4 Topmannschaften fürs Viertelfinale zu setzen und die verbleibenden Plätze per Playoff auszuspielen.Aus 8 werden dann vier. Dann hätte die EM ingesamt 11 Spiele. Das würde doch auch reichen, oder??
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