Schalke-Legende Friedel Rausch ist tot

Auf Schalke hat er Legendenstatus: Der ehemalige Fußballspieler und -trainer Friedel Rausch ist im Alter von 77 Jahren gestorben.

Friedel Rausch
imago/Geisser

Friedel Rausch


Der frühere Bundesligaprofi Friedel Rausch ist tot. Das bestätigte seine Familie der "Luzerner Zeitung" und der Deutschen Presse-Agentur. Der ehemalige Spieler von Schalke 04 und dem Meidericher SV (später: MSV Duisburg) erlag demnach einem Krebsleiden. Er wurde 77 Jahre alt.

Rausch war nach seiner aktiven Karriere auch als Trainer erfolgreich. Mit dem FC Schalke (1977) und dem 1. FC Kaiserlautern (1994) wurde er Vizemeister, mit Eintracht Frankfurt gewann Rausch 1980 den Uefa-Pokal. Auch in der Schweiz feierte er Titel: Mit dem FC Luzern wurde er je einmal Meister und Pokalsieger.

Rausch war auch an einem der kuriosesten Ereignisse der Bundesligageschichte beteiligt: Am 6. September 1969 wurde er während des Derbys gegen Borussia Dortmund von einem Polizeihund ins Gesäß gebissen.

Nach dem Schalker Führungstor waren Fans auf den Platz gestürmt, die Dortmunder Ordner gingen daraufhin mit Hunden aufs Spielfeld - und einer schnappte nach Rausch. Er bekam eine Tetanusspritze und spielte weiter. "Der Schreck und der Schmerz waren groß", sagte Rausch später, "ich konnte zwei Nächte nur auf dem Bauch schlafen."

Friedel Rausch beim Derby 1969 (Mitte)
imago/Horstmüller

Friedel Rausch beim Derby 1969 (Mitte)

bka



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TheQuant 18.11.2017
1. Lieber Onkel "Fidel"
Lieber Onkel "Fidel" ich erinnere mich nicht wirklich an Dich. Du hattest ein Tabakwarengeschäft in der gleichen Straße, in der meine Eltern eine Kneipe hatten. Meine Eltern haben immer gesagt, ich hätte dich Onkel "Fidel" genannt. Ich erinnere mich nur an die Fußballschuhe, die Du mir geschenkt hast. Da war ich 4. Mit 7 haben sie gepasst. Danke noch mal dafür. Ich bin trotzdem kein Fußballer geworden sondern nur Physiker. Ich habe die Fußballschuhe dann immer mit den T-Shirt "Mido" von dem Uhrmacher aus den gleichen Straße in Gelsenkirchen getragen. Das war auch viel zu groß. Beides zusammen war dann meine "Identität" als meine Eltern mich aus dem Revier nach Ostfriesland verschleppt hatten. Immer wenn ich Deinen Namen in der Zeitung gelesen habe, war ich irgendwie stolz. Kinder mögen Erwachsene oder nicht und ich mochte Dich offensichtlich unterbewusst. In diesem Sinne, viel Spaß im Fußballhimmel
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