Nach WM-Affäre Curtius wird neuer DFB-Generalsekretär

Jahrelang leitete er das Büro von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, jetzt wird Friedrich Curtius noch mehr Verantwortung erhalten. Der 39-Jährige soll neuer Generalsekretär des Verbands werden.

DFB-Zentrale in Frankfurt
DPA

DFB-Zentrale in Frankfurt


Friedrich Curtius wird neuer Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Das Präsidium berief den 39 Jahre alten Juristen einstimmig zum Nachfolger des im Februar zurückgetretenen Helmut Sandrock. Curtius, der bislang Leiter des DFB-Präsidialbüros war, muss auf dem Außerordentlichen Bundestag am 15. April noch formal im Amt bestätigt werden.

"Friedrich Curtius hat in den vergangenen zehn Jahren beim DFB die unterschiedlichen Facetten des Verbandes intensiv kennengelernt und war in Bereichen beschäftigt, die denen eines Generalsekretärs entsprechen", sagte der designierte DFB-Präsident Reinhard Grindel. Durch seine juristische Ausbildung bringe er eine weitere Voraussetzung für die Leitung der Zentralverwaltung mit, "daneben verfügt er über hervorragende internationale Kontakte zu Uefa und Fifa", so Grindel.

Curtius arbeitet seit 2006 für den DFB. 2007 wurde er zunächst Referent im Generalsekretariat, im Jahr darauf Büroleiter des Generalsekretärs. Seit 2012 leitete er das Präsidialbüro des mittlerweile zurückgetretenen Wolfgang Niersbach.

aha/dpa

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genaumeinding 18.03.2016
1. Reformbereitschaft Fehlanzeige
Wie kann man einen Verband von innen heraus reformieren, wenn Herr Curtius bisher an entschheidenden Stellen mitgewirkt hat. Der DFB sollte nicht Dinge von der FIFA fordern, die er selber nicht besser macht.
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