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Frisches Geld: 25,5 Millionen Euro für Schalke

Von Jörg Kramer

Über die Finanzen des FC Schalke 04 wird derzeit ausführlicher berichtet als über den sportlichen Erfolg. Sogar von Spieler-Notverkäufen war die Rede. Doch nun hat der Club nach Informationen von SPIEGEL ONLINE frisches Geld aufgetrieben - beim städtischen Energiedienstleister GEW.

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Schalke-Trainer Magath: Keine Notverkäufe

Hamburg - Der wirtschaftlich angeschlagene Fußball-Bundesligaclub Schalke 04 ist bei der Entschärfung seiner Finanzlage einen offenbar entscheidenden Schritt vorangekommen. Wie SPIEGEL ONLINE erfuhr, hat der Gelsenkirchener Traditionsverein einen zweistelligen Millionenbetrag an liquiden Mitteln aufgetrieben. Damit wären die Anforderungen der Deutschen Fußball Liga (DFL) im anstehenden Nachlizenzierungsverfahren für den Spielbetrieb wohl erfüllt, es drohen dann auch keine Spieler-Notverkäufe mehr, über die zuletzt spekuliert worden war.

Schalke hat nach diesen Informationen am Mittwoch mit dem Gelsenkirchener Energieunternehmen Gesellschaft für Energie und Wirtschaft (GEW) eine Vereinbarung getroffen, die dem Club frisches Geld in Höhe von insgesamt 25,5 Millionen Euro verschafft. Die GEW, eine hundertprozentige Tochter der Stadt Gelsenkirchen, kauft demnach Kommanditanteile der Schalker Stadionbesitzgesellschaft im Volumen von bis zu 15 Millionen Euro.

Inzwischen bestätigte Schalke den Verkauf: "Damit ist die laufende Saison 2009/10 durchfinanziert", sagte Finanzvorstand Peter Peters. "Der FC Schalke 04 hält zugleich alle Verpflichtungen aus dem Lizenzvertrag mit dem Ligaverband ein. Ein weiterer Verkauf von Rechten, Anteilen oder Spielern ist aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus nicht notwendig."

"Wichtiger Schritt, die Strukturen des Clubs auf eine gute Basis zu stellen"

"Wir wollen den Verein in dreierlei Hinsicht neu ordnen: im sportlichen Bereich, hinsichtlich unserer Strukturen sowie unsere Finanzen betreffend", sagte Schalkes Aufsichtsrats-Vorsitzender Clemens Tönnies. "Die nun getroffene Vereinbarung ist ein wichtiger Schritt, die wirtschaftlichen Strukturen des Clubs langfristig wieder auf eine gute Basis zu stellen."

Schalke soll eine Rückkaufoption ausgehandelt haben, die den Verein in die Lage versetzt, zu einem späteren Zeitpunkt wieder in den Besitz von gut drei Vierteln der Stadionanteile zu kommen wie zuletzt. Bei bisherigen Verkaufsvorschlägen wie etwa von dem Londoner Finanzdienstleister Stephen Schechter hätte Schalke seine Anteile nicht so einfach wieder unter Kontrolle bekommen können.

Außerdem soll der Club mit der GEW vereinbart haben, dass der Energiedienstleister der Schalker Arena KG ein Darlehen von mindestens 10 Millionen Euro gewährt. Damit ist die Arena-Gesellschaft in der Lage, jene 10,5 Millionen Euro an Schalke 04 zurückzuzahlen, die der Verein ihr vor einigen Jahren zur Stadionfinanzierung zur Verfügung gestellt hat.

Die Zustimmung der Schalker Gremien ist dem Vernehmen nach nur noch Formsache. Die Saison, heißt es, sei mit dem Deal durchfinanziert, und der Verein bleibe unabhängig.

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insgesamt 2608 Beiträge
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1. Was für eine gewagte Prognose!
Matyaz 04.08.2009
Tolle Prognose: man nehme alle Aufsteiger sowie die 2 schlechtplatziertesten Bundeligisten der letzten Saison, die noch die Klasse halten konnten -und komplett sind die Abstiegskandidaten. Dass Nürnberg und Freiburg eingespielte und spielstarke Mannschaften sind bleibt da ebenso unberücksichtigt wie der stattliche Gladbacher Etat, der immer noch den ein oder anderen Noteinkauf zulässt, sollte es brenzlig werden. Meiner Meinung nach werden neben Mainz und Bochum eher Vereine wie Hannover,Frankfurt, Köln oder gar Berlin erhebliche Probleme mit dem Klassenerhalt haben.
2.
frubi 04.08.2009
Zitat von MatyazTolle Prognose: man nehme alle Aufsteiger sowie die 2 schlechtplatziertesten Bundeligisten der letzten Saison, die noch die Klasse halten konnten -und komplett sind die Abstiegskandidaten. Dass Nürnberg und Freiburg eingespielte und spielstarke Mannschaften sind bleibt da ebenso unberücksichtigt wie der stattliche Gladbacher Etat, der immer noch den ein oder anderen Noteinkauf zulässt, sollte es brenzlig werden. Meiner Meinung nach werden neben Mainz und Bochum eher Vereine wie Hannover,Frankfurt, Köln oder gar Berlin erhebliche Probleme mit dem Klassenerhalt haben.
Frankfurt und Hannover sind bei mir auch die ersten Kandidaten für eine Trainerentlassung. Ich hoffe zwar, dass so viele Trainer wie möglich im Amt bleiben aber man kennt ja das beliebte Trainerhopping. Skibbe und Hecking sind definitv die schwächsten Trainer. Viele schwerer ist die Frage: Wer wird der neue "Spieler der Saison"?? Wenn Carlos Eduardo seinen Nerven ein bisschen besser im Griff hat könnte er den Platz von Diego einnehmen. Özil könnte ebenfalls einschlagen. Aber ansonsten fällt mir aussser Ribery keiner mehr ein, der dieses Jahr richtig einschlagen könnte. Spannend wird der Kampf um die Plätze zur WM 2010. Für mich stehen bisher nur 5-7 Spieler fest. Der Rest kann sich noch Grundlegend ändern. Wie entwickeln sich unsere U21 Europameister? Werden Marin und Özil das neue Mittelfeld-Traumpaar?
3. SGE wird nicht absteigen
yoshitsune 04.08.2009
Ich glaube kaum, dass die Eintracht absteigen wird. Der Derby-Pokal-Erfolg wird fuer genuegend Aufwind bis zum Ende der Saison reichen. Wobei man aber ja auch aus leidvoller Erfahrung weiss, dass eine stark beginnende Eintracht meistens zum Ende der Saison zum Katastrophalen tendiert. Sagte der Eintracht-Fan. ;-)
4.
Tail on the Donkey 04.08.2009
Tja, da kann ich mir meinen Beitrag ja fast sparen: Hannover, Frankfurt und Köln sind auch bei mir ganz heiße Kandidaten auf einen Ausflug in die Zweitklassigkeit. Was Mainz angeht, nun, da scheinen Prognosen selbst von 12 Uhr bis Mittag zu weit gegriffen, zwischen gesichertem Mittelfeld und "am 11.11. bereits rechnerisch abgestiegen" erscheint alles möglich. Bochum seh ich auch stark gefährdet, Nürnberg und Freiburg haben dagegen das Potenzial, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Da die Saison ja nun unmittelbar vor der Tür steht und die wesentlichen Transferentscheidungen durch sein dürften, könnte sich das Ganze am Ende so darstellen: 1. München (akzeptabler Start, in der Rückrunde nicht zu stoppen) 2. Hamburg (es kommen leichtere Aufgaben als Düsseldorf) 3. Stuttgart (die Osteuropa-Fraktion schlägt voll ein) 4. Bremen (Wundertüte, allerdings diesmal mit direkter int. Quali) 5. Dortmund (auf dem Weg nach oben) 6. Wolfsburg (Niveau der letzten Saison kann nicht ganz gehalten werden) 7. Schalke (Altintop schießt zu viele Freistöße) 8. Leverkusen (kann ehrlich gesagt auch 2ter werden) 9. Hoffenheim (kennt die eigentlich noch jemand? Und was ist Rangnick?) 10. Nürnberg (die spielen einen tollen Kombinationsfußball) 11. Berlin (mehr ist kaum drin) 12. Gladbach (die Verstärkungen sehen auf den ersten Blick tauglich aus) 13. Freiburg (gemeinsam mit Nürnberg auf jeden Fall Buli-tauglich) 14. Frankfurt (hier wirds dagegen ganz eng) 15. Köln (Poldi wird sogar einschlagen, am Rest allerdings haperts) 16. Mainz (irgendwas von 14-18, Tendenz Abstiegskampf pur) 17. Hannover (ich hab da ne verdammt miese Saison im Urin) 18. Bochum (die Unabsteigbaren sind mal wieder dran) Irrtümer um 1-2 Positionen nicht ausgeschlossen, allerdings sei der Kreis der Titelanwärter mit den ersten 2, der int. Plätze mit einschließlich Wolfsburg + Leverkusen und der Abstiegskandidaten ab Frankfurt umrissen. Und jetz wird's Zeit, dass' endlich wieder los geht! :-)
5. In erster Linie erwarte ich...
Toradac 04.08.2009
Zitat von sysopMission Titelverteidigung in Wolfsburg, das Magath-System auf Schalke und die verstärkten Bayern: Was erwarten Sie von der neuen Bundesliga-Saison? Wer holt den Titel? Wer steigt ab? Diskutieren Sie mit.
...eine spannende Saison, auch wenn mir klar ist, daß die letzte kaum zu wiederholen sein wird. Titelfavoriten sind für mich der FC Bayern (schon fast ein Naturgesetz), der Vfl Wolfsburg (der es geschafft hat, seine Meistermannschaft zusammenzuhalten und sogar noch zu verstärken), der Hamburger SV (der m.E. gut eingekauft hat) sowie eine Überraschungsmannschaft (könnte in diesem Jahr Leverkusen oder Werder Bremen sein). Um die internationalen Startplätze kämpfen außerdem noch der VfB Stuttgart, Schalke (wenn Magath einschlägt), Hoffenheim und vielleicht auch noch Borussia Dortmund. Die "Weder-Fisch-noch-Fleisch-Franktion", bei der nach oben nichts geht und die mit dem Abstieg nicht viel zu tun haben, besteht aus Köln, Hertha, Nürnberg und Frankfurt. Außer Nürnberg (die ich für sehr spielstark halte) haben naturgemäß die Aufsteiger die größten Probleme, den Abstieg zu verhindern, bei Mainz wird es durch den gestrigen Trainerwechsel noch verschlimmert, Freiburg schätze ich etwas stärker ein, aber auch die müssen sich strecken. Auf Hannover und den Vfl Bochum kommt eine ganz schwere Saison zu, beide müssen ebenfalls bis zum Ende zittern. Am wenigsten kann ich in dieser Saison Mönchengladbach einschätzen, entweder früh im gesicherten Mittelfeld oder aber auch kämpfen bis zum Schluß um den Klassenerhalt. Lassen wir uns überraschen - Freitag geht's endlich wieder los!
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