34 Minuten Einsatz, 270 Minuten Sperre: Sebastien Pocognoli muss nach seinem missglückten Bundesligadebüt erst einmal zuschauen. Der DFB sperrte den Verteidiger für drei Spiele.
Hamburg - Sein Kung-Fu-Tritt in den Bauch von Gegenspieler Fagner war filmreif - und hat für Sebastien Pocognoli eine längere Pause zur Folge. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den belgischen Nationalspieler von Hannover 96 für drei Spiele gesperrt. Es wertete die Aktion des Linksverteidigers als rohes Spiel.
Der 25-Jährige hatte am Samstag beim 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg für das Foul die Rote Karte von Schiedsrichter Günter Perl gesehen. Es war Pocognolis erster Auftritt für 96, nachdem Hannover ihn von Standard Lüttich geholt hatte - und der Einsatz des Zugangs war schon nach 34 Minuten beendet.
Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig. Pocognoli wird daher bei den Auswärtsspielen in Bremen und Nürnberg sowie gegen Hoffenheim fehlen.
ham/sid/dpa
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