+++ Fußball-Transferticker +++ Drmic von Nürnberg nach Leverkusen

Bayer Leverkusen hat sich die Dienste von Nürnbergs Torjäger Josip Drmic gesichert. Torwart Fabian Giefer wechselt von Fortuna Düsseldorf zum FC Schalke. Und Roel Brouwers bleibt bei Borussia Mönchengladbach. Alle Wechsel und Gerüchte im Transferticker.

Nürnberg-Stürmer Drmic: Vertrag bei Bayer bis 2019
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Nürnberg-Stürmer Drmic: Vertrag bei Bayer bis 2019


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+++ Aufstiegsheld Vrancic verlängert bei Paderborn +++

[17:10 Uhr] Aufsteiger SC Paderborn setzt auch in der Bundesliga auf die Dienste von Mittelfeldspieler Mario Vrancic. Der 24-Jährige, der im Sommer 2012 von Borussia Dortmund zu den Ostwestfalen gewechselt war, verlängerte seinen Vertrag bis 2016. "Wir sind sehr froh, dass wir Mario für zwei weitere Jahre gewinnen konnten", sagte Manager Michael Born. Vrancic hatte großen Anteil am überraschenden Aufstieg der Paderborner. Am 33. Spieltag traf er beim 2:0-Sieg bei Erzgebrige Aue, zum Saisonfinale erzielte er den Siegtreffer beim entscheidenden 2:1-Erfolg gegen den VfR Aalen. (mib/sid)

+++ Giefer-Transfer zu Schalke perfekt +++

[15:50 Uhr] Der FC Schalke 04 hat Torhüter Fabian Giefer vom Zweitligisten Fortuna Düsseldorf verpflichtet. Der 23-Jährige erhält bei den Gelsenkirchenern einen Vierjahresvertrag bis Juni 2018. Das teilten die Schalker mit. Nach den starken Leistungen von Ralf Fährmann in der Rückrunde dürfte es für Giefer allerdings im Kampf um die Nummer eins schwer werden. Der 25-jährige Fährmann hatte seinen Kontrakt bei den Schalkern vorzeitig bis 30. Juni 2019 verlängert. (buc/sid)

+++ Drmic wechselt von Nürnberg zu Bayer 04 +++

[13.04 Uhr] Bayer Leverkusen hat die Spekulationen über eine Verpflichtung von Stürmer Josip Drmic beendet. Wie der Bundesliga-Vierte bekanntgab, erhält der 21-jährige Schweizer von Absteiger Nürnberg einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. Drmic hatte noch einen bis 2017 datierten Kontrakt. Er nutzte eine Ausstiegsklausel, in der ein vorzeitiger Wechsel für eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro festgeschrieben sein soll. Der Nationalspieler hat in der abgelaufenen Saison 17 Treffer erzielt und hinter Robert Lewandowski (20) und Mario Mandzukic (18) Rang drei in der Torjägerliste belegt. (buc/dpa)

+++ Abstieg? HSV glaubt an Calhanoglu-Verbleib +++

[12.45 Uhr] Der Hamburger SV geht selbst im Fall des Abstiegs von einem Verbleib von Hakan Calhanoglu aus. "Er ist der Spieler der Zukunft, der die größten Perspektiven hat. Wir wären sicherlich schlecht beraten, ihn verkaufen zu müssen", sagte HSV-Vorsitzender Carl-Edgar Jarchow bei NDR 90,3. Man habe dem Offensivspieler außerdem einen langfristigen Vertrag ohne Ausstiegsklausel gegeben. "Und er ist auch in der 2. Liga finanzierbar." Rekordmeister Bayern München wolle den Deutsch-Türken entgegen Medienmeldungen nicht verpflichten. "Ich habe mit Karl-Heinz Rummenigge telefoniert, und er hat mir bestätigt, dass man nicht an dem Spieler interessiert ist", sagte Jarchow. (buc/dpa)

++++ Mujdza bleibt beim SC Freiburg ++

[12.30 Uhr] Der SC Freiburg treibt seine Personalplanungen weiter voran. Wie der Bundesligist mitteilte, verlängerte der Verein den Vertrag mit Verteidiger Mensur Mujdza. Über die Modalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Der 30-Jährige kam 2009 von NK Zagreb und ist den Angaben zufolge nach Pavel Krmas und Julian Schuster der dienstälteste Spieler im Profikader des SC. Der Rechtsverteidiger steht im vorläufigen WM-Aufgebot von Bosnien-Herzegowina. (buc/dpa)

+++ Mönchengladbach verlängert mit Brouwers +++

[12.30 Uhr] Abwehrspieler Roel Brouwers bleibt nun doch bei Borussia Mönchengladbach. Der Verein verlängerte den Vertrag mit dem Niederländer bis 2015. Noch im Februar hatten die Gladbacher dem 32-Jährigen mitgeteilt, sich einen neuen Verein suchen zu müssen. "Wir waren mit Roel seit langem in Gesprächen, sodass er immer über unsere Planungen informiert war. Nach dem Erreichen der Europa League sind wir mit ihm schnell über eine Vertragsverlängerung einig geworden", sagte Sportdirektor Max Eberl. Brouwers spielt schon seit 2007 für die Borussia kam seitdem in 176 Pflichtspielen zum Einsatz (15 Tore). (buc/sid)

+++ RB Salzburg verpflichtet Schmidt-Nachfolger +++

[12.30 Uhr] Adolf Hütter wird Nachfolger von Trainer Roger Schmidt beim österreichischen Meister Red Bull Salzburg. Das gab der Verein bekannt. Schmidt übernimmt den Trainerposten bei Bayer Leverkusen. Der 44-jährige Hütter stand bislang beim Aufsteiger SV Grödig unter Vertrag und hatte die Mannschaft überraschend in Österreichs Bundesliga auf Platz drei geführt. Hütter wird einen Zweijahresvertrag in Salzburg erhalten.

+++ Abdellaoue will zurück nach Hannover +++

[12.30 Uhr] Stürmer Mohammed Abdellaoue will nach nur einem Jahr beim VfB Stuttgart zurück zu Hannover 96. "Die Signale sind eindeutig", sagte 96-Manager Dirk Dufner: "Er will unbedingt nach Hannover." Der norwegische Nationalstürmer war im Sommer zum VfB gewechselt, konnte sich aber nicht durchsetzen. Der 28-Jährige kam nur zu zwölf Einsätzen und erzielte ein Tor. (buc/dpa)

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insgesamt 7 Beiträge
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Seite 1
theodorzaloschnik 13.05.2014
1.
Da hat sich Hunt wohl "verspekuliert". Weil sich kein neuer Verein findet, kann er sich einen Verbleib bei Bremen vorstellen. Was für ein falscher Mensch.
krumpf 13.05.2014
2.
Zitat von theodorzaloschnikDa hat sich Hunt wohl "verspekuliert". Weil sich kein neuer Verein findet, kann er sich einen Verbleib bei Bremen vorstellen. Was für ein falscher Mensch.
Warum äußern Sie sich denn gleich so beleidigend? Er hat bis zum (wahrscheinlichen) Ende alles für Werder gegeben. Er hat gesagt, dass er sich in Bremen zuhause fühlt und auf jeden Fall eines Tages wieder zutückkehren will. Er hat auch gesagt, dass er wechselt, weil er noch einmal etwas Neues probieren und vor allem nochmal international spielen möchte. Er hat ja scheinbar selbst ein paar Vereinen abgesagt. Vielleicht war einfach nicht der richtige Verein dabei? In diesem Falle fände ich es keinesweg "falsch" bei dem Verein zu bleiben, bei dem er sich wohlfühlt, anstatt einfach nur zu einem Verein zu wechseln, wo er mehr Geld verdienen würde. Wie dem auch sei, man würde sich in Bremen freuen, wenn er bliebe, aber das dürfte sehr unwahrscheinlich sein. Man kann wohl immer noch davon ausgehen, dass er geht. Leider.
der_ba_be 13.05.2014
3.
Zitat von krumpfWarum äußern Sie sich denn gleich so beleidigend? Er hat bis zum (wahrscheinlichen) Ende alles für Werder gegeben. Er hat gesagt, dass er sich in Bremen zuhause fühlt und auf jeden Fall eines Tages wieder zutückkehren will. Er hat auch gesagt, dass er wechselt, weil er noch einmal etwas Neues probieren und vor allem nochmal international spielen möchte. Er hat ja scheinbar selbst ein paar Vereinen abgesagt. Vielleicht war einfach nicht der richtige Verein dabei? In diesem Falle fände ich es keinesweg "falsch" bei dem Verein zu bleiben, bei dem er sich wohlfühlt, anstatt einfach nur zu einem Verein zu wechseln, wo er mehr Geld verdienen würde. Wie dem auch sei, man würde sich in Bremen freuen, wenn er bliebe, aber das dürfte sehr unwahrscheinlich sein. Man kann wohl immer noch davon ausgehen, dass er geht. Leider.
Ihren Beitrag kann man nur unterschreiben. Wenn man das Verhalten von Verein, Spielr und Fans ind iesem Falle sieht, ist das in meinen Augen ein Musterbeispiel wie man (von allen Seiten) miteinander umgehen sollte, wenn ein langjähriger und verdienter Profi den Verein verlassen will. Der Spieler war immer klar in seinen Aussagen, hat NIE irgendwen hingehalten oder gepokert, er hat begründet warum er gehen möchte (und das ist vmtl. für jeden normal denkenden Fan nachvollziehbar) und sich bis zum Ende reingehauen (wohl auch aus Eigeninteresse um auf sich aufmerksam zu machen). Die Fans haben die Ehrlichkeit zu schätzen gewusst und es gab kein böses Blut. Solte sich jetzt die Lage geändert haben, bzw. die Spieler nicht "attraktiv" genug sein um ein entsprechendes Angebot zu bekommen kann man ja nochmal reden, so what? Das Tischtuch war nie zerschnitten und für mich, zeugt es von menschlicher Größe von allen Beteiligten, wenn man statt eines Wechsels nur um der Ankündigung willens, Manns genug ist und sagt: "Ist nix gescheites dabei, und für eine halbgare Sache werde ich den SV Werder nicht verlassen". Hunt war ja einer der wenigen der alle Höhen und Tiefen der Werderaner in den letzten Jahren mitgemacht hat und dabei noch halbwegs konstante Leistungen abgeliefert hat. Außerdem könnte es durchaus auch die Verhandlungsposition des SVW stärken wenn Hunt kein "tolles" Angebot in der Hinterhand hat...
Andr.e 13.05.2014
4.
Zitat von der_ba_beIhren Beitrag kann man nur unterschreiben. Wenn man das Verhalten von Verein, Spielr und Fans ind iesem Falle sieht, ist das in meinen Augen ein Musterbeispiel wie man (von allen Seiten) miteinander umgehen sollte, wenn ein langjähriger und verdienter Profi den Verein verlassen will. Der Spieler war immer klar in seinen Aussagen, hat NIE irgendwen hingehalten oder gepokert, er hat begründet warum er gehen möchte (und das ist vmtl. für jeden normal denkenden Fan nachvollziehbar) und sich bis zum Ende reingehauen (wohl auch aus Eigeninteresse um auf sich aufmerksam zu machen). Die Fans haben die Ehrlichkeit zu schätzen gewusst und es gab kein böses Blut. Solte sich jetzt die Lage geändert haben, bzw. die Spieler nicht "attraktiv" genug sein um ein entsprechendes Angebot zu bekommen kann man ja nochmal reden, so what? Das Tischtuch war nie zerschnitten und für mich, zeugt es von menschlicher Größe von allen Beteiligten, wenn man statt eines Wechsels nur um der Ankündigung willens, Manns genug ist und sagt: "Ist nix gescheites dabei, und für eine halbgare Sache werde ich den SV Werder nicht verlassen". Hunt war ja einer der wenigen der alle Höhen und Tiefen der Werderaner in den letzten Jahren mitgemacht hat und dabei noch halbwegs konstante Leistungen abgeliefert hat. Außerdem könnte es durchaus auch die Verhandlungsposition des SVW stärken wenn Hunt kein "tolles" Angebot in der Hinterhand hat...
Schon vor Wochen war absehbar, dass Hunt keinen Verein finden würde. Ich wies darauf in einigen Strängen hin. Jetzt das Nicht-Begehren anderer Vereine Hunt als positiv auszulegen, ist die bekannte Bremer Geschichtsklitterung. Fakt ist: Hunt hat sich, verbal und gestenreich, mehrfach darüber beschwert, wie mit ihm umgegangen wurde und dabei nie auch nur im Ansatz erkennen lassen, dass es vielleicht auch zum klitzekleinen Teil daran liegen könnte, das er über Jahre (!) eben nicht das brachte, was er angeblich konnte. Ein klein wenig mehr Demut vor der eigenen Leistung und ein entsprechend stilleres Auftreten wäre hier wohl angebracht gewesen. Das seine Leistung gerade im letzten Jahr endlich auch passte, ist dagegen unstrittig.
krumpf 13.05.2014
5.
Zitat von Andr.eSchon vor Wochen war absehbar, dass Hunt keinen Verein finden würde. Ich wies darauf in einigen Strängen hin. Jetzt das Nicht-Begehren anderer Vereine Hunt als positiv auszulegen, ist die bekannte Bremer Geschichtsklitterung. Fakt ist: Hunt hat sich, verbal und gestenreich, mehrfach darüber beschwert, wie mit ihm umgegangen wurde und dabei nie auch nur im Ansatz erkennen lassen, dass es vielleicht auch zum klitzekleinen Teil daran liegen könnte, das er über Jahre (!) eben nicht das brachte, was er angeblich konnte. Ein klein wenig mehr Demut vor der eigenen Leistung und ein entsprechend stilleres Auftreten wäre hier wohl angebracht gewesen. Das seine Leistung gerade im letzten Jahr endlich auch passte, ist dagegen unstrittig.
Mir war bislang nicht bekannt, dass in Bremen aktiv Geschichtsklitterung betrieben wird, aber wie dem auch sei, hier kann davon nun wirklcih nicht die Rede sein. Und Hunt wird auch nicht positiv ausgelegt, dass er keine Angebote bekommt. Nehmen wir mal an, es gab wirklich keinerlei Angebote: Warum soll man es ihm negativ auslegen, dass er etwa Neues ausprobieren wollte, dass er im Ausland spielen wollte bei einem Verein mit Europapokal-Ambitionen? Fakt ist: Er hat sich jetzt zum Abschluss zu Recht beschwert, dass es Zeiten gab, in denen er von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde und darauf hingewiesen, dass so etwas weder dem Spieler noch der Mannschaft hilft. Hunt kann nichts dafür, dass irgendwelche Erfolgsfans, die geglaubt haben, man könne für immer um Meisterschaft und Champions-League-Qualifikation mitspielen, falsche Erwartungen in ihn gesetzt haben.
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