Fußball-Bundesliga Augsburg beendet Frankfurter Höhenflug

Die Champions-League-Plätze sind nur noch drei Punkte entfernt: Der FC Augsburg hat sich nach einer überzeugenden Vorstellung gegen Frankfurt durchgesetzt. Für die Eintracht war es das Ende einer Serie.

Caiuby (l.), Ja-Cheol Koo und Kevin Danso
DPA

Caiuby (l.), Ja-Cheol Koo und Kevin Danso


Der FC Augsburg hat Eintracht Frankfurt die erste Niederlage im laufenden Jahr zugefügt. Das Team von Trainer Manuel Baum gewann gegen das Überraschungsteam 3:0 (1:0). Ja-Cheol erzielte in der 20. Minute den Führungstreffer, Michael Gregoritsch entschied die Partie in der zweiten Hälfte (76. Minute). Frankfurt ist nun Sechster und verpasste es, Platz zwei zurückzuerobern. Augsburg ist Siebter und hat nur drei Punkte Rückstand auf einen direkten Champions-League--Platz.

Die Gastgeber, die auf Torjäger Alfred Finnbogason verzichten mussten, begannen überraschend druckvoll. Die Folge war der Führungstreffer von Koo. Der Südkoreaner verarbeitete einen verunglückten Schuss im Strafraum und schob den Ball gefühlvoll ins lange Eck (19.). Auf der anderen Seite hatte Luka Jovic die Chance auf den Ausgleich, scheiterte jedoch am Pfosten (21.). Augsburg war besser und verpasste es vor der Pause, die Führung auszubauen.

Auch nach Wiederbeginn blieb der FCA dominant. Nach einem sehenswerten Angriff über die linke Seite kam Marcel Heller frei zum Schuss. Doch der Stürmer, der zwischen 2007 und 2011 für die Eintracht spielte, scheiterte an Lukas Hradecky (51.).

Frankfurt enttäuschte nach den Siegen gegen Wolfsburg und Gladbach in den Wochen zuvor und wurde nur selten gefährlich. Michael Gregoritsch sorgte in der 76. Minute mit seinem neunten Saisontor für die Entscheidung. Kurz vor dem Abpfiff erhöhte Marco Richter mit seinem ersten Bundesliga-Treffer sogar noch auf 3:0 (89.).

Für Frankfurt war es das Ende einer Serie: Zuvor war das Team von Trainer Niko Kovac in sechs Auswärtsspielen in Folge ungeschlagen geblieben. Zuletzt hatte die Eintracht im September in Leipzig (1:2) verloren.

FC Augsburg - Eintracht Frankfurt 3:0 (1:0)
1:0 Koo (20.)
2:0 Gregortisch (76.)
3:0 Richter (89.)
Augsburg: Hitz - Framberger, Danso, Hinteregger, Max - Baier - Moravek (71. Richter) - Heller, Koo , Caiuby - Gregoritsch
Frankfurt: Hradecky - Salcedo, Hasebe, Falette - Wolf, Mascarell, Chandler - Gacinovic (52. Fernandes), Boateng (67. Fabian) - Haller, Jovic
Zuschauer: 25.000
Schiedsrichter: Osmers
Gelbe Karten: Framberger - Falette

bam



insgesamt 11 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
romeov 04.02.2018
1. Respekt
Die Augsburger machen was aus ihren Mitteln.
Metalfan 04.02.2018
2. ich stimme romeov zu,
aber wäre es nicht besser, Augsburg verpaßte die internationalen Plätze? Dann geht es wieder gegen den Abstieg wie 2015. Generell haben Vereine, die in der Vorsaison die Europa-League erreicht haben, schlechte Karten. Freiburg hat sich heuer da gleich verweigert. Am Kölner Tabellenplatz kann der internationale Spielbetrieb aber nicht schuld sein, da sie schon vorher in der Bundesliga nicht punkteten.
Teigkonaut 04.02.2018
3. gefällt mir
Applaus für den FCA, der den unsympathischen Verein vom Main mit seinen gewaltbereiten Fans klar in die Schranken verwiesen hat.
Androupolis 04.02.2018
4.
Zitat von Metalfanaber wäre es nicht besser, Augsburg verpaßte die internationalen Plätze? Dann geht es wieder gegen den Abstieg wie 2015. Generell haben Vereine, die in der Vorsaison die Europa-League erreicht haben, schlechte Karten. Freiburg hat sich heuer da gleich verweigert. Am Kölner Tabellenplatz kann der internationale Spielbetrieb aber nicht schuld sein, da sie schon vorher in der Bundesliga nicht punkteten.
Tendenziell sehe ich das genauso wie Sie, aber dennoch bietet die Euro League Vereinen wie dem FCA auch Möglichkeiten. Spieler wie Max, Finnbogason oder Gregoritsch sind sehr ehrgeizig. Langfristig gesehen möchten diese Spieler auch mal in Europa spielen. Nur so kann der FCA diese Spieler auch halten. Daneben hat das ganze auch finanzielle Vorteile. Augsburg hat es vor 2 Jahren bewiesen, das Sie Europa League und Buli können, auch wenn es damals knapp war. Allerdings ist der heutige FCA Kader sowohl qualitativ als auch quantitativ stärker als damals. Am Ende muss die Qualifikation nicht nur für den FCA gut sein, sondern auch für die Bundesliga. Vor 2 Jahren hat sich Augsburg gut verkauft und ist nur an Liverpool knapp gescheitert.
peterw 04.02.2018
5. Schwach
Was ist das nur für eine schwache Liga. Bayern vorne, und dann ein einziges Gewurschtel. Respekt vor Augsburg und Frankfurt, auch Hannover, dafür aber um so schlimmer, was Dortmund, Schalke und Gladbach da für ein Geeiere liefern ...
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.