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Fußball-Bundesliga: Bayer an der Spitze, Hamburg blamiert sich gegen Paderborn

Bundesliga-Samstag: Im Wechselbad der Gefühle Fotos
REUTERS

Die Blitzstarter aus Leverkusen hatten Mühe gegen Hertha BSC, Entsetzen herrscht in Hamburg. Der HSV verlor verdient gegen Aufsteiger Paderborn. Auch Köln überraschte in Stuttgart. Alle Ergebnisse, alle Torschützen.

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Hamburg - Vor dem Anpfiff wurden die Sekunden gezählt, die Bayer Leverkusen für den ersten Treffer gegen Hertha BSC brauchen würde. Doch beim Blitzstarter vom Liga-Auftakt klemmte es gewaltig. Das 4:2 (0:1) war mindestens so hart erkämpft wie das 2:0 bei Borussia Dortmund am ersten Spieltag, als Karim Bellarabi nach neun Sekunden das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte gelang.

Ein Eigentor des 18-jährigen Rechtsverteidigers Tin Jedvaj (24. Minute), der eine Flanke an Torwart Bernd Leno vorbei ins Netz bugsierte, spielte den Gästen aus Berlin in die Karten. Hertha, mit erheblichen Personalsorgen angereist, verteidigte exzellent, ließ den schnellen Offensivkräften der Gastgeber keine Räume. Auch Stefan Kießling (neun Tore in den vergangenen vier Pflichtspielen) gelang wenig. Einzig Bellarabis Schuss (42.) sorgte in der ersten Hälfte für Gefahr vor dem Berliner Tor.

Das Beste aus der Bundesliga-Konferenz

Ausgerechnet Jedvaj schaffte nach dem Seitenwechsel nach Vorarbeit von Gonzalo Castro früh den Ausgleich (50.). Doch die Gäste schlugen prompt zurück. Julian Schieber köpfte nach einem Fehler von Bayers Torwart Leno zum 2:1 ein (60.), ehe Emir Spahic mit einem Kopfball nach einem Freistoß von Hakan Calhanoglu ausglich (62.). Den Heimsieg leitete Bellarabi ein, dessen Solo zwar mit einem Schuss an den Pfosten endete, aber immerhin die Vorlage für den eingewechselten Julian Brandt darstellte: Der 18-Jährige vollstreckte überlegt (74.), den kunstvollen Schlusspunkt setzte Bellarabi per Volleyschuss (86.).

VfL Wolfsburg - Eintracht Frankfurt 2:2 (1:1)

Bei Werder Bremen waren sie jahrelang das entscheidende Duo, jubelten gemeinsam: Wolfsburgs Manager Klaus Allofs und Frankfurts Coach Thomas Schaaf. Am Samstag in Wolfsburg trennten sich beide mit einem Punkt. Die Führung für den VfL durch den früheren Bremer Naldo per Freistoß (15.) konterte die Eintracht durch den Freistoßtreffer von Takashi Inui (23.). Das 2:1 durch Maximilian Arnold (78.) zauberte Allofs ein Lächeln ins Gesicht, doch den ersten Saisonsieg seiner "Wölfe" verhinderte Vaclav Kadlec, dem eine Minute nach seiner Einwechslung per Kopf noch der Ausgleich gelang (86.).

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim 1:1 (0:1)

Bei nur gegen Ende gefährlichen Bremern sorgte Hoffenheims Roberto Firmino, der eine Flanke von Sebastian Rudy perfekt annahm und frei vor Werders Torwart Raphael Wolf vollstreckte (19.), für die Gäste-Führung. Hoffenheim war das reifere Team, zum Sieg reichte es jedoch nicht. Nach einer Flanke fiel Bremens Alejandro Gálvez der Ball vor der Füße. Der spanische Zugang war mit einem Linksschuss erfolgreich und sicherte Werder das zweite Remis der Saison (59.).

VfB Stuttgart - 1. FC Köln 0:2 (0:2)

Der 1. FC Köln freut sich über die ersten drei Punkte der Saison. In Stuttgart glückte Yuya Osako das erste Bundesliga-Tor für seinen Klub nach dem Aufstieg. Der Japaner drückte eine Flanke von Miso Brecko am langen Pfosten über die Linie (22.). Vor dem zweiten Kölner Treffer leistete Stuttgart unfreiwillig Hilfe. VfB-Verteidiger Antonio Rüdiger verschätzte sich bei einem Kopfball, Anthony Ujah überwand im Anschluss Sven Ulreich (33.). Stuttgarts Trainer Armin Veh wechselte in der zweiten Hälfte in der Offensive durch - ohne Erfolg.

Hamburger SV - SC Paderborn 0:3 (0:2)

Beim HSV, wo man sich trotz der vorangegangenen Horror-Saison inklusive Beinahe-Abstieg gegen Paderborn über mehr als 50.000 Zuschauer freuen durfte, will man vor allem vor heimischer Kulisse endlich wieder überzeugen. Das Vorhaben muss vertagt werden. Der Aufsteiger verdiente sich seinen ersten Erfolg in der Bundesliga durch eine couragierte Leistung. Elias Kachunga, der in der 29. Minute einen Abpraller verwertete, Mario Vrancic, der einen Konter abschloss (68.), und Moritz Stoppelkamp (87.) schossen die Tore.

chp

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insgesamt 21 Beiträge
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1.
ambergris 30.08.2014
Leverkusen scheint dieses Jahr in Top-Form zu sein. Das wird interessant. Bei Paderborn vs. Hamburg, ist da Paderborn so stark oder der HSV so schwach? Denke mal eher letzteres, aber die Paderborner haben ja schon vor einer Woche fast den ersten Bundesligasieg gehabt. Beeindruckend.
2. Beinahe Abstieg gegen?
uselessdm 30.08.2014
Relegation war gegen Fürth übrigens, Paderborn kann es schlecht sein, denn die sind ja selber aufgestiegen.
3. Hamburgs Flaschenkicker
Schreiber5.1 30.08.2014
Wenn es so weiter geht, können Beiersdorfer mitsamt Slomka bald wieder die Koffer packen. So viel Schwäche ist nicht akzeptabel. Man gewinnt den Eindruck, die Spieler spielen vehement gegen Slomka! Als gäbe es eine Order von höherer Stelle, diesem Trainer möglichst bald ein Ende beim HSV zu bereiten. Mein derzeit persönlicher Eindruck!
4. Als VfBler...
derwo 30.08.2014
Wenn du denkst du blamierst dich: Der HSV blamiert sich einfach härter.
5.
sisasachse 30.08.2014
ha ha HSV diese "Gurkentruppe" spielt so weiter wie sie letztes Jahr aufgehört hat. Also mit Vollgas in die 2. Liga aber vorher noch den Trainer wechseln, hat immer geholfen
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