Fußballjahrgang 2000 Diesen Talenten gehört die Zukunft

Englische U17-Weltmeister, brasilianische Wunderkinder und ein HSV-Juwel - der 2000er-Jahrgang wird in diesem Jahr volljährig und drängt in den Profibereich. Wir stellen die vielversprechendsten Talente vor.

Phil Foden (links)
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Phil Foden (links)

Von Tim Pommerenke


Vor zehn Jahren wurde Toni Kroos bei der U17-Weltmeisterschaft in Südkorea als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. Seine weitere Karriere ist bekannt. Beim diesjährigen Turnier in Indien waren es zwei Engländer, die herausragten: Mittelfeldmotor Phil Foden und Torjäger Rhian Brewster. Auch sie wollen den Weg in die Weltspitze antreten, wie der damals 17-jährige Kroos.

Foden und Brewster sind herausragende Vertreter eines Jahrgangs, der in den Startlöchern steht, um in der Fußballwelt für Aufsehen zu sorgen. Die 2000er werden in diesem Jahr volljährig und drängen in die Kader der großen Klubs. Außenverteidiger Ryan Sessegnon wird von zahlreichen Top-Klubs der Premier League umworben. Der brasilianische Flügelflitzer Vinícius Junior wurde bereits für 45 Millionen Euro von Real Madrid verpflichtet. Und von Fiete Arp erwartet man in Hamburg nicht weniger, als dass er den Bundesliga-Dino in eine bessere Zukunft führt.

Der Jahrgang 2000 ist reich an großen Talenten. Manche werden scheitern, viele werden eine solide Karriere vor sich haben. Einige könnten die Stars von morgen sein.

Wir stellen sie vor.

Tor:

Abwehr:

Mittelfeld:

Angriff:



insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
Teigkonaut 04.01.2018
1. Talent ist nur 1 Faktor
Erinnert sich noch jemand an Martin Odegaard? Der galt als Wunderknabe, wurde früh von Topclubs in Europa umworben und landete schließlich beim FC Barcelona wo er schließlich in der Versenkung verschwand. Talente brauchen das richtige Umfeld, eine systematische Förderung und Glück. An der Förderung wird es bei Barca nicht gefehlt haben aber der Durchbruch scheiterte vermutlich am Umfeld. Will sagen: ein hoch gehandeltes Talent ist vermutlich nicht gut beraten, zu früh zu einem Spitzenclub zu wechseln. So einer braucht Spielpraxis, muss Vertrauen spüren und Fehler machen dürfen.
romario 04.01.2018
2.
Au weia, der Spieler den Sie meinen war bei Real unter Vertrag... und er hat wenigstens finanziell schon mit seinem Millionenvertrag schon ausgesorgt. Wenn man sonst außer Klugrederei nichts zu sagen hat... Wer bei den brasilianischen Talenten noch herausragt ist Souza, spielt bei Palmeiras in der zweiten und könnte ein neuer Star im Mittelfeld werden.
ge1234 04.01.2018
3. Nun ja...
... bis auf die Verwechslung Barca/Real hat der von Ihnen gerügte Forist schon Recht mit seinem Beitrag!
philipp.zuerich 04.01.2018
4.
Denke zukünftige Weltfussballer sollten heutzutage aus Nachwuchsleistungszentren kommen und durchaus schon an den Profikadern schnuppern, aber die gross angekündigten Supertalente die seitdem sie 14 sind gross angekündigt werden versumpern eh gerne mal: Freddy Adu, denilson, saviola, nij Lamptey, bojan kricic.... Auch Owen oder Podolski haben jetzt nicht unbedingt die ganz grossen Spuren in den Fussballgeschichtsbüchern hinterlassen. Denke es gibt eine Tombola mit 1000 Spielern weltweit pro Jahrgang. Der Rest ist Gesundheit, gute Trainer und ein Quäntchen Glück. Da kann man das Fazit erst mit 24 ziehen.
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