Einigung mit Donezk: BVB verpflichtet Mchitarjan

Borussia Dortmund hat den teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte perfekt gemacht und Henrich Mchitarjan verpflichtet. Man habe sich mit dessen Club Schachtjor Donezk über einen Transfer des Armeniers geeinigt, teilte der BVB mit. Die Ablösesumme soll rund 25 Millionen Euro betragen.

Mchitarjan (l.), Lewandowski: Teuerster BVB-Transfer ist perfekt Zur Großansicht
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Mchitarjan (l.), Lewandowski: Teuerster BVB-Transfer ist perfekt

Hamburg - Jetzt also doch: Nach längerem Hin-und-Her hat Borussia Dortmund den wohl teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte perfekt gemacht. Laut einer Börsenmitteilung habe man sich mit Schachtjor Donezk über die Verpflichtung von Henrich Mchitarjan geeinigt. Zudem sei sich der Verein mit dem Spieler über einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 grundsätzlich einig.

Genauer heißt es in der Mitteilung: "Die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA und FC Shakhtar Donetsk haben sich auf den Transfer des armenischen Nationalspielers 'Henrikh Mkhitaryan' (...) geeinigt. Borussia Dortmund und der Spieler haben eine grundsätzliche Einigung zu den wirtschaftlichen Konditionen für einen Lizenzspieler-Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2017 gefunden. Details müssen noch abgestimmt werden."

Über die Ablösesumme wurden keine Angaben gemacht, sie soll aber bei rund 25 Millionen Euro liegen. Damit löst der armenische Nationalstürmer Marcio Amoroso als teuersten Transfer der Clubgeschichte ab.

Der 25 Jahre alte Mchitarjan soll die Lücke schließen, die der zum FC Bayern München gewechselte Mario Götze hinterlassen hat. Der Torjäger gilt als großes Talent und wurde in der abgelaufenen Saison mit 25 Treffern Torschützenkönig in der Ukraine. Zudem wurde er mit Schachtjor zuletzt dreimal Meister in Serie. Mchitarjan soll dem Vernehmen nach noch in dieser Woche vor dem zweiten Trainingslager der Dortmunder zur Mannschaft stoßen.

Damit hat der BVB seine Transferaktivitäten für die neue Saison abgeschlossen, wie es in der Mitteilung heißt, und sein Investitionsvolumen von fast 50 Millionen Euro ausgeschöpft. Zuvor hatte der Meisterschaftszweite und Champions-League-Finalist bereits Abwehrspieler Sokratis von Werder Bremen und Pierre-Emerick Aubameyang von St. Etienne verpflichtet.

luk/dpa

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