Fußball-EM 2020 Brüssel verliert Status als Spielort

Bei der Fußball-EM 2020 werden wegen Problemen beim Stadionbau keine Spiele in Brüssel stattfinden. Das hat die Uefa beschlossen. Einspringen soll London, das bereits Austragungsort der Finalspiele ist.

Wembley-Stadion
REUTERS

Wembley-Stadion


Wegen Verzögerungen bei der Errichtung eines neuen Stadions hat Brüssel sein Recht verloren, als Austragungsort der Fußball-Europameisterschaft 2020 zu fungieren. In der belgischen Hauptstadt sollten eigentlich vier Spiele ausgetragen werden.

Aufgrund anhaltender Probleme beim Bau des rund 300 Millionen Euro teuren Stadions hatte die Uefa eine Frist bis zum 20. November gesetzt. Bis dahin mussten alle nötigen Baugenehmigungen vorgelegt werden. Zwar sind dem Vernehmen nach Unterlagen eingereicht worden, mit der Aufnahme als Spielort für die erste paneuropäische Meisterschaft wurde es dennoch nichts.

Laut Uefa-Präsident Aleksander Ceferin sollen die Partien nun stattdessen im Londoner Wembley-Stadion stattfinden. Dort sind bereits die zwei Halbfinals und das Finale angesetzt.

Die Europameisterschaft 2020 wird erstmals in einem veränderten Modus stattfinden. Die Gruppenspiele finden über den Kontinent verteilt statt.

tip/rtr/sid



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