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Fußball-Fernsehpannen: Die dunkelste Stunde der Kabelmuffe Erika

4. Teil: Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Dunkelheit

Werder-Torwart Borel (im unbeleuchteten Weserstadion): "Erika" war schuld
AP

Werder-Torwart Borel (im unbeleuchteten Weserstadion): "Erika" war schuld

"Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir", sangen die Fans galgenhumorig. Meister Werder Bremen und Schalke 04 sollten 2004 das 42. Bundesliga-Jahr eröffnen. Vorfreude bei allen? Denkste. Kabelmuffe "Erika", eine Kabelverbindung unweit des Weserstadions, streikte, die Stromversorgung lag weitgehend brach, die ARD-Zuschauer starrten ungläubig auf das zusammengeschusterte Ersatzprogramm, während Gerhard Delling hektisch über Telefon korrespondierte. Nur das Flutlicht hielt sich bis 21.15 Uhr wacker, was die Funktionäre auf die Idee brachte, dass auf die Live-Übertragung verzichtet werden sollte, um das Spiel anzupfeifen. In jenem Moment gaben auch die letzen Flutlichtlampen ihren Geist auf. Angepfiffen wurde nach endlosen 66 Minuten.

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