Nie mehr für Spanien Piqué tritt aus Nationalmannschaft zurück

"Es war eine schöne Zeit mit vielen Erfolgen." Der spanische Innenverteidiger Gerard Piqué beendet seine Länderspielkarriere. Er hat jeden Titel gewonnen, den es zu gewinnen gibt.

Getty Images

Nach 102 Einsätzen im spanischen Nationaltrikot ist Schluss. Gerard Piqué hat seinen Rücktritt aus der "Selección" erklärt. Die Entscheidung habe er schon "vor langer Zeit" getroffen und nun dem neuen Nationaltrainer Luis Enrique mitgeteilt, sagte der 31-Jährige bei einer Pressekonferenz in Barcelona: "Es war eine schöne Zeit mit vielen Erfolgen."

Das kann man so sagen. Seit 2009 hat der Innenverteidiger 102 Länderspiele bestritten und ist mit Spanien 2010 Weltmeister sowie zwei Jahre später Europameister geworden. Zuvor hatte Piqué ab der U17 alle Junioren-Auswahlen seines Landes durchlaufen und sich 2006 den U19-EM-Titel gesichert. Bei der WM 2018 war Spanien überraschend im Achtelfinale an Gastgeber Russland gescheitert.

Nach Andrés Iniesta ist Piqué ein weiterer Spieler aus Spaniens goldener Generation, der nicht mehr für die Nationalmannschaft auflaufen wird. Iniesta hatte unmittelbar nach der unglücklichen Niederlage gegen Russland seinen Rücktritt erklärt. Anders als Iniesta, der inzwischen an der Seite von Lukas Podolski in Japan spielt, bleibt Piqué dem FC Barcelona vorerst erhalten. Mit den Katalanen hat der Abwehrspieler seit 2008 unter anderem siebenmal die spanische Meisterschaft, sechsmal die Copa del Rey und viermal die Champions League gewonnen.

Über Piqués Rücktritt und die daraus resultierende Freizeit in Länderspielpausen dürfte sich auch Pop-Sängerin Shakira freuen, mit der er seit 2010 liiert ist und zwei gemeinsame Kinder hat.

mmm/sid

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