Fußball in China Kreative Trikotlösung - fünf Mitarbeiter bestraft

Das Nasenbluten des Spielers Zhang Linpeng hatte ernsthafte Folgen für zahlreiche Mitarbeiter des chinesischen Klubs Guangzhou Evergrande.

Zhang Linpeng von Guangzhou Evergrandes
AFP

Zhang Linpeng von Guangzhou Evergrandes


"Eine ernsthafte Beschädigung der Klubmarke" hat bei Chinas erfolgreichstem Fußballteam Guangzhou Evergrande für Ärger gesorgt. Was war passiert? Beim Spiel der Asiatischen Champions League gegen Tianjin Quanjin bekam der Spieler Zhang Lipeng Nasenbluten. Gemäß den Regeln musste er das blutverschmierte Trikot wechseln, doch die Suche mehrerer Mitarbeiter nach einem Ersatz blieb erfolglos. Es konnte kein Trikot mit seiner Rückennummer fünf aufgetrieben werden.

Zhang Linpeng (r.)
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Zhang Linpeng (r.)

Also behalf man sich mit dem Trikot seines Mannschaftskollegen Zhang Wenzhao (Nummer 15) und klebte die "1" seiner Rückennummer und den Spielernamen notdürftig ab. Später in der Partie tauchte dann noch ein Ersatzleibchen mit der Nummer fünf auf - zu spät für fünf Mitarbeiter inklusive des "General Managers" Gao Han. Alle wurden wegen "großer Fehler" und "mangelndem Verantwortungsgefühl" mit nicht näher definierten Strafen belegt.

Sportlich hatte das Trikot-Missgeschick keinen Einfluss auf das Spielgeschehen. Das von Italiens Ex-Weltmeister Fabio Cannavaro trainierte Guangzhou und Tianjin trennten sich 0:0.

mfu



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