Fußball Klinsmann und USA blamieren sich in Guatemala

Herber Rückschlag für Jürgen Klinsmann: Der US-Nationaltrainer muss mit seinem Team nach einer Niederlage gegen Guatemala um die Qualifikation zur WM 2018 in Russland bangen. Der Clásico zwischen Brasilien und Uruguay endete Remis.

US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann
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US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann


Jürgen Klinsmann steht mit der US-Nationalmannschaft in der Qualifikation zur Fußball-WM 2018 unter Druck. Der ehemalige deutsche Nationalspieler blamierte sich mit seinem Team beim 0:2 in Guatemala. Damit braucht das Team beim erneuten Duell mit dem Weltranglisten-95. am Dienstag in Columbus dringend einen Sieg. Ansonsten droht bereits in der vorletzten Qualifikationsrunde der Concacaf-Konföderation das frühe Aus für die WM in Russland.

Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo hat sich ebenfalls einen Ausrutscher geleistet. In Leiria unterlag das Team von Trainer Fernando Santos im Testspiel gegen das nicht für die Europameisterschaft in Frankreich qualifizierte Bulgarien überraschend 0:1 (0:1). Weltfußballer Ronaldo verschoss dabei einen Elfmeter (66.). Torschütze für die Bulgaren war der gebürtige Brasilianer Marcelinho (19. Minute).

Brasilien und Uruguay haben sich in der Gruppenphase der WM-Qualifikation im sogenannten Clásico 2:2 getrennt. Die Gastgeber gingen gleich in der ersten Minute durch einen Treffer von Bayern Münchens Douglas Costa in Führung. Der ehemalige Leverkusener Renato Augusto erhöhte in der 25. Minute auf 2:0 für die Seleção. Die Uruguayer verkürzten durch ein Tor von Edinson Cavani in der 30. Minute.

Bei den Uruguayern war Luis Suárez wieder mit dabei. Mit der Kapitänsbinde am Arm traf er bei seinem ersten Spiel für die Nationalmannschaft seit seiner Beißattacke im WM-Spiel gegen Italien vor fast zwei Jahren in der 48. Minute zum Endstand. Beide Teams liegen derzeit komfortabel in der Qualifikationszone - Uruguay mit zehn und Brasilien mit acht Punkten.

Bayer Leverkusens Torjäger Javier "Chicharito" hat erneut für Mexiko geglänzt. Beim 3:0 (2:0)-Auswärtssieg in Kanada in der WM-Qualifikation erzielte der 27-Jährige per Kopf das 1:0 (31.), zudem kam er auf eine Torvorlage und einen Pfostenschuss. Mit neun Punkten aus drei Spielen liegt Mexiko in Gruppe A klar vor Kanada (vier Punkte), El Salvador (zwei Punkte) und Honduras (ein Punkt). Die zwei besten Teams der Vierergruppe erreichen die nächste Runde.

Die Nationalmannschaft der Schweiz hat zweieinhalb Monate vor dem Start der EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) hingegen noch reichlich Steigerungspotenzial offenbart. In Dublin unterlagen die Eidgenossen mit sechs Bundesligaspielern in der Startelf Irland 0:1 (0:1). Abwehrspieler Ciaran Clark erzielte früh das Tor des Tages (2. Minute). Für die Schweiz begannen Torhüter Yann Sommer, Granit Xhaka (beide Borussia Mönchengladbach), Fabian Schär (1899 Hoffenheim), Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen), Haris Seferovic (Eintracht Frankfurt) und Ricardo Rodriguez (VfL Wolfsburg).

bam/sid/dpa



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insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
Butenkieler 26.03.2016
1. Klinsmann - der bessere Trainer
Vielleicht hat sich der Name Klinsmann in den USA abgenutzt und es soll mal ein anderer besserer Mann ran. Nur wer könnte die Aufgabe am Besten erledigen.
hans_uwe2@yahoo.de 26.03.2016
2.
Zitat von ButenkielerVielleicht hat sich der Name Klinsmann in den USA abgenutzt und es soll mal ein anderer besserer Mann ran. Nur wer könnte die Aufgabe am Besten erledigen.
Löw
zaunreiter35 26.03.2016
3.
Zitat von ButenkielerVielleicht hat sich der Name Klinsmann in den USA abgenutzt und es soll mal ein anderer besserer Mann ran. Nur wer könnte die Aufgabe am Besten erledigen.
Tony Gustavsson
bloub 26.03.2016
4.
blamage wäre es, wenn ein topteam gegen guatemala verloren hätte. nur das trifft hier nicht zu.
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