Nachkriegs-Fußballstar Ruhrgebiets-Legende Ludorf stirbt mit 95 Jahren

Im Ruhrgebiet kannte ihn fast jeder Fußballfan: Julius Ludorf gehörte zu den Großen des Nachkriegsfußballs im Revier - auch wenn er es nie in die Nationalelf schaffte. Jetzt ist er mit 95 Jahren gestorben.  


Hamburg - Die Ruhrpott-Fußballlegende Julius "Jule" Ludorf ist tot. Der frühere "Wunderstürmer" der Spielvereinigung Erkenschwick verstarb am Sonntag mit 95 Jahren. Das teilte der frühere Zweitligist in einer Presseerklärung mit. Ludorf spielte nach dem zweiten Weltkrieg in der Oberliga West, vor der Einführung der Bundesliga damals die höchste Spielklasse, für die Erkenschwicker, die heute in der Oberliga Westfalen (5. Liga) kicken.

Von 1945 bis 1947 spielte Ludorf für Erkenschwick in der Landesliga Westfalen, von 1947 bis 1953 in der neu gegründeten Oberliga West, unter anderem mit Schalke 04, Borussia Dortmund, dem 1. FC Köln, SV Sodingen, STV Horst-Emscher, Hamborn 07, RW Oberhausen und Alemannia Aachen. In insgesamt 161 Oberligaspielen erzielte er 75 Tore für seine Spielvereinigung.

aha/sid



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