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Bundestrainer Löw: "Deutsch-spanische Dominanz ist Momentaufnahme"

Bayern gegen Barcelona, Dortmund gegen Madrid: Auf Vereinsebene dominieren in dieser Saison Teams aus Spanien und Deutschland. Auch die Nationalmannschaften beider Länder galten zuletzt als Maßstab. Das könnte sich aber bald ändern, glaubt Bundestrainer Joachim Löw.

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Bundestrainer Löw: "Wir dürfen Paris St. Germain nicht vergessen"

Hamburg - Joachim Löw warnt trotz der deutsch-spanischen Duelle im Champions-League-Halbfinale vor Rückschlüssen auf die europäischen Kräfteverhältnisse. "Was wir derzeit sehen, ist eine Momentaufnahme", sagte Löw der Zeitung "Die Welt". Er sei sich sicher, "dass die Engländer mit Manchester United und FC Chelsea bald wieder ganz vorn mit dabei sein werden. Auch die Italiener sind in den vergangenen zwei, drei Jahren wieder besser geworden. Und wir dürfen Paris St. Germain nicht vergessen", so Löw.

In dieser Saison spielen der FC Bayern München und der FC Barcelona sowie Borussia Dortmund und Real Madrid in der Champions League um den Einzug ins Finale. Die Top-Teams aus England, Italien und Frankreich waren vorzeitig ausgeschieden. Es sei aber nicht selbstverständlich, dass auch künftig ausschließlich die Bundesligisten und die spanischen Clubs die Königsklasse dominieren. "Schön wäre es, aber ich halte das nicht für realistisch", sagte Löw.

Auch bei der WM 2014 dürfe sich die deutsche Nationalelf nicht allein an Titelverteidiger Spanien orientieren. England, Italien, Frankreich und die Niederlande seien in Europa auf Augenhöhe. Zudem nannte Löw Gastgeber Brasilien und Argentinien als Titelanwärter.

luk/dpa

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1.
stefansaa 15.04.2013
Nachts ist es kälter als draußen. Das Runde muss ins eckige. Der Ball ist rund und ein Spiel hat 90 Minuten. Jeder der auch nur ansatzweise etwas bewandert ist im europäischen Vereinsfußball dem sollte diese Erkenntnis bereits seit dem ausscheiden aller Deutschen Vereine aus der Europa League klar geworden sein. Die Bundesliga mag gut sein aber aktuell ist Bayern eine absolute Topmannschaft und Dortmund ist auf einem guten Weg. Was jedoch in den kommenden Jahren passieren wird, ist maßgeblich von der UEFA (financial fair play) und der Wirtschaftskrise abhängig. Ansonsten gehe ich davon aus, dass die Deutschen Vereine weiter aufholen werden.
2. Dominanz
spiegel_affäre 15.04.2013
Da Erreichen zum ersten Mal 2 Bundesligisten das Cl-HF und schon wird von Dominanz gesprochen?! Ein paar verlorene Cl- , WM-, EM-HF/Finale als Dominanz zu interpretieren ist sehr überheblich. Wenn hier jemand dominiert, dann die Spanier. In 5 Jahren 5 Titel zu holen (2 CL, 2 EM, 1 WM) ist brilliant. Die Bundesliga und NM haben dagegen seit 12 bzw 17 Jahren gar nichts mehr geholt. Dominanz ohne Titel? Nein, gerade das heißt Dominanz im Fussball doch: Dass man den anderen die Titel wegschnappt.
3. Und die ersten Entschuldigungen kommen...
spon-1278599222267 15.04.2013
... bereits ein ganzes Jahr vor dem großen Turnier in Brasilien. Es wäre schön, wenn wenigstens der Teamchef an unsere Jungs glaubt.
4. das hat
Nonvaio01 15.04.2013
Zitat von spon-1278599222267... bereits ein ganzes Jahr vor dem großen Turnier in Brasilien. Es wäre schön, wenn wenigstens der Teamchef an unsere Jungs glaubt.
doch damit nichts zu tun. Er hat eigentlich recht denn die Englaender waren mit Chelsea, Liverpool und Manu auch gut dabei in der CL, Internationla ist die Englische NM aber nur unterster durchschnitt, da muss jedemal um die quali gebangt werden. Also CL und EL haben rein garnichts mit Internationalem Fussball zu tun. Frankreich wird nicht besser wegen PSG, da spilen ja kaum Franzosen. England wird nicht besser wegen City/Manu und Chelsea...auch dort kaum englaender im einsatz. Italien ist aber sicher wieder im kommen.. Einzig Spanien bildet hier eine ausnahme
5.
Munster 15.04.2013
Löw hat Recht. So sehr ich dem BVB auch seinen Erfolg gönne und ich mich für den deutschen Fussball freue: Dortmund muss vorerst noch belegen, dass sie auch dauerhaft an der Spitze mitmischen können. Um Bayern braucht man sich vermutlich keine Sorgen machen: Die sind eine Macht in Europa; sind es seit Jahrzehnten und werden es vermutlich auch die nächsten Jahrzehnte sein. Der BVB hatte schon mal Jahre wie diese momentan (1995/96/97), aber für eine dauerhafte Etablierung unter Europa's Top-Vereinen hat es nicht gereicht.
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