Rostock vs. Leipzig Schwere Krawalle überschatten Drittliga-Spiel

Erneute Krawalle mit Rostocker Beteiligung: In der Halbzeit des Drittliga-Spiels zwischen Hansa und RB Leipzig kam es zu Auseinandersetzungen, bei denen Polizisten, Fans und Vereinsmitarbeiter verletzt worden.

Rostock-Fans beim Hinspiel: "Scheiß Bullen"
Getty Images

Rostock-Fans beim Hinspiel: "Scheiß Bullen"


Hamburg - Das Fußball-Drittliga-Spiel zwischen Hansa Rostock und RB Leipzig ist von heftigen Ausschreitungen überschattet worden. Wie die Polizeiinspektion Rostock mitteilte, verließen während der Halbzeitpause "zum Teil vermummte Personen in großer Anzahl" die Südtribüne des Rostocker Stadions, auf der die Hansa-Anhänger stehen.

Anschließend hätten sie Farbbeutel und Gegenstände in den Gästebereich befördert und WC-Anlagen zertrümmert. Mit den zerschlagenen Sanitäranlagen und Flaschen seien vor allem Polizisten beworfen worden. Nach Hansa-Angaben "wurden einige Polizeibeamte, Fans und auch Mitarbeiter des FC Hansa Rostock verletzt". Gemeinsam mit der Polizei will der bereits mehrfach vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) sanktionierte ehemalige Bundesligist "alles unternehmen, die Straftäter zu identifizieren, um diese zukünftig von Fußballspielen auszuschließen".

Die Leipziger gewannen die Partie bei Hansa Rostock durch ein Tor von Daniel Frahn kurz vor der Pause 1:0 (1:0) und können kommendes Wochenende mit einem Heimsieg gegen Saarbrücken den direkten Aufstieg in die zweite Bundesliga perfekt machen.

asi/sid



Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 62 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Thorkh@n 27.04.2014
1. Wann endlich ...
... werden Hansa Rostock, Dynamo Dresden und Alemannia Aachen vom DFB endlich abgewickelt?
mapre81 27.04.2014
2. und wann endlich
kapieren alle endlich mal das die chaoten nur ne Bühne suchen. Denen ist es Scheiss egal was für ein verein es ist. Abgesehen davon müssten dann auch andere Vereine ,,abgewickelt" werden. wenn das so einfach ist ziehe ich demnächst ein trikot von nem rivalisierenden Verein an, mach nen bisl Stunk und der Verein den ich nicht mag wird bestraft...super idee...
Lankoron 27.04.2014
3. Wie können
"Gegenstände in den Gästebereich befördert" werden? Und wieso wird beim Vermummten nicht sofort zugegriffen? Ich verstehe nicht, warum es imme erst zu Ausschreitungen kommen muss...wir werden massenhaft überwacht und ausgespäht, es gibt an allen Orten Kameras...und beim Fussball begleitet die Polizei die Gewalttäter sogar bis zum Angriffspunkt, bevor man irgendwelche Schwierigkeiten erahnt?
TheDjemba 27.04.2014
4. Das
Zitat von Thorkh@n... werden Hansa Rostock, Dynamo Dresden und Alemannia Aachen vom DFB endlich abgewickelt?
Das werden sie doch bereits. Aachen ist weg vom Fenster, Rostock in der dritten Liga, und Dresden auf dem besten Weg dahin. Aber zu glauben, die Randalierer und Chaoten würden verschwinden, wenn es den Verein nicht mehr gibt, ist ein Trugschluss.
_gimli_ 27.04.2014
5.
Zitat von mapre81kapieren alle endlich mal das die chaoten nur ne Bühne suchen. Denen ist es Scheiss egal was für ein verein es ist. Abgesehen davon müssten dann auch andere Vereine ,,abgewickelt" werden. wenn das so einfach ist ziehe ich demnächst ein trikot von nem rivalisierenden Verein an, mach nen bisl Stunk und der Verein den ich nicht mag wird bestraft...super idee...
Wer sich mit einem solchen Spruchband hier bei Nürnberg oder Fürth in's Stadion stellt, hat schneller ein Hausverbot weg, als er gucken kann. Warum geht das bei diversen Ostvereinen nicht? Ich stamme aus den neuen Bundesländern und kenne die Fanszene dort etwas. Wenn ein Drittel der "Fans" aus hirnlosen Randalemachern besteht, hat man natürlich ein Problem. Diese Vereine werden alle über kurz oder lang kaputtgehen, weil das natürlich auch keine Basis für seriöse Sponsoren ist. Von Voraussetzungen, um gute Spieler zu halten, ganz zu schweigen. Einfach mal einen Blick in den Südosten werfen. Da findet man demnächst wohl nicht mal mehr einen Verein in der 2. Liga. Und im Norden sieht's ähnlich düster aus.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.