Fußball-Transfers Kehrt Zidane zu Juventus zurück?

Zinédine Zidane steht womöglich vor einer Rückkehr zu seinem ehemaligen Klub Juventus - als Sportdirektor. Das meldet eine spanische Internetseite. Und: Neymar hat sich angeblich für einen Verbleib in Paris entschieden.

Zinédine Zidane (Mai 2018)
AFP

Zinédine Zidane (Mai 2018)


+++ GERÜCHTEKÜCHE +++

Zidane und Ronaldo wieder vereint?

Wie die spanische Internetseite "Libertad Digital" unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld von Juventus-Präsident Andrea Agnelli berichtet, soll Zinédine Zidane bei seinem ehemaligen Klub Juventus als Sportdirektor anfangen. Der Franzose, der zwischen 1996 und 2001 in Turin spielte, soll demnach ab Oktober die sportliche Leitung um Sportdirektor Fabio Paratici unterstützen.

Stimmen die Gerüchte, folgt der ehemalige Trainer von Real Madrid damit Weltfußballer Cristiano Ronaldo, der bereits von Real zu Juventus gewechselt ist. Der 46-jährige Zidane hatte als Trainer von Ronaldo in den vergangenen drei Jahren jeweils die Champions League gewonnen. Nach dem jüngsten Coup im Mai gegen den FC Liverpool war Zidane überraschend zurückgetreten. (ngo/sid)

+++ AUSGEPLAUDERT +++

Was macht Neymar?

Der brasilianische Superstar beschäftigt sich angeblich nicht mehr mit einem Abgang vom französischen Spitzenklub Paris St. Germain. Das behauptet zumindest Luis Fernandez, Sportdirektor der Nachwuchsabteilung des Vereins. "Neymar hat sich entschieden, bei Paris St. Germain zu bleiben", sagte Fernandez Radio Marca. Neymar wolle mit Paris Erfolge erzielen, nachdem es bei der Weltmeisterschaft mit Brasilien nicht gelaufen sei.

Ronaldo und Neapel

Cristiano Ronaldo soll vor seinem Wechsel von Real Madrid zu Juventus auch dem italienischen Vizemeister SSC Neapel angeboten worden sein. Laut Neapels Präsident Aurelio De Laurentiis habe er kurze Zeit nach einer spontanen Zusage über die Kosten für seinen Klub nachgedacht - und daraufhin auf weiterführende Verhandlungen verzichtet. Im Falle von Ronaldos Verpflichtung hätte der Klub mehrere Spieler verkaufen müssen.

+++ EINKAUFSTIPPS +++

Lothar Matthäus gibt Bayern Ratschläge zur Kaderplanung

Lothar Matthäus rechnet mit einem Mega-Transfer in München. "Der FC Bayern wird in naher Zukunft die 41,5 Millionen, die für Corentin Tolisso bezahlt wurden, toppen und 60, 70 oder 80 Millionen für einen Spieler bezahlen", schrieb Matthäus in seiner Kolumne auf skysport.de: "Der Erste, der mir dabei einfällt ist Paulo Dybala. Sollten Juve und der Spieler Gesprächsbereitschaft signalisieren, sind die Bayern garantiert da." Auch Julian Draxler, Timo Werner oder Julian Brandt kämen infrage.

+++ DONE DEAL +++

DFB muss sich neuen Trainerausbilder suchen

Trainerausbilder Peter Hyballa hat seinen Posten beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach nur sieben Wochen aufgegeben. Der frühere Coach von Alemannia Aachen übernimmt das Traineramt beim slowakischen Erstligisten Dunajska Streda. "Mir hat der Rasen gefehlt. Ich wollte wieder täglich mit einer Mannschaft arbeiten", sagte Hyballa (42) der "Fußball Bild". Hyballa erhält in der Slowakei einen Zweijahresvertrag und folgt auf Marco Rossi. Der Italiener wird neuer ungarischer Nationaltrainer.

Daley Blind zurück bei Ajax

Die Rückkehr von Daley Blind zu Ajax Amsterdam ist perfekt. Wie der niederländische Klub bestätigte, unterschrieb der 28-Jährige nach vier Jahren bei Manchester United einen Vertrag bis 2022. Die Ablöse für den Sohn des Ex-Nationalspielers Danny Blind soll Medienberichten zufolge bei rund 16 Millionen Euro liegen. Blind war 2014 von seinem Jugendklub Ajax zu United gewechselt, spielte dort jedoch zuletzt keine Rolle mehr.

bka/sid/dpa



insgesamt 4 Beiträge
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mannakn 17.07.2018
1. Wichtigtuer
Dieses ständige sich Wichtig machen eines Lothar Matthäus ist einfach nicht mehr auszuhalten. Welcher Sender hat so wenig Selbstachtung diesen Mann zu beschäftigen, er hat seit seiner Spielerkarriere nichts mehr zustande gebracht, ausser sich zu Sachen zu äussern, die Ihn nichts angehen.
Kurt Viles 17.07.2018
2. Gute Vorschläge Lothar
Lothar Matthäus und Michael Ballack sollten zukünftig eine wichtige Rolle im deutschen Fußball einnehmen. Bierhoff sollte bei RWE oder EON unterkommen, wo er besser hinpasst und Jogi sollte noch mehr auf seine Work-Life-Balance achten und in die verdiente Rente gehen.
marius_k 17.07.2018
3. Ach Lothar
Ja, Draxler als Königstransfer zu den Bayern, das hätte schon was. 80 Mio. sollten es für einen Spieler, der bei PSG zu den absoluten Leistungsträgern zählt und beihnahe bester Spieler der WM geworden wäre, schon sein.
aurichter 18.07.2018
4. Wenn, ja wenn
dies wirklich so eintritt, dann wage ich zu behaupten, dass beide Protagonisten ZZ sowie CR dies bereits vor der WM und unmittelbar nach dem CL Finale gewusst haben. Sollte mich nicht all zu sehr wundern, denn es mag Zufälle geben, aber dieser Zufall wäre schon sehr außergewöhnlich. Zidane hatte mit Sicherheit noch gute Beziehungen zu Juve und dem Hause Atraides ääh Agnelli natürlich und wird um die finanziellen Möglichkeiten ebenfalls gewußt haben. Außergewöhnlich ist dieser Zufall auch deshalb, weil anderen europäischen Vereinen die vertragliche Ablöse von 1 Mia Euro weiterhin vorgehalten wurde, aber gerade bei Juve DIE Ausnahmeregelung getroffen wurde mit der merkwürdigen Ablösesumme. Ob Juve sich damit wirklich einen Gefallen getan hat, dies bleibt abzuwarten. Da wird für einen Spieler ein funktionierendes Kollektiv mit Higuain, Dyballa, Mandzucic etc pp gesprengt und evtll Spieler noch verkauft und die Mitspieler sollen jetzt die Drecksarbeit für den 30 Mio Jahresgehalt Superstar machen. Gerade ein Mandzucic wird dies mit Sicherheit gewaltig stinken, bei Dyballa und Higuain bleibt es abzuwarten, wer bleibt, wer geht bzw muss gehen. Dyballa wäre gut beraten sich anderweitig zu engagieren, denn als Zuträger/Wasserträger für Ronaldo wäre er fehl besetzt und zu schade.
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