+++ Fußball-Transferticker +++ PSG soll an Boateng interessiert sein

Verlässt Jérôme Boateng den FC Bayern? Angeblich möchte PSG-Coach Thomas Tuchel den Innenverteidiger verpflichten. Außerdem: BVB-Angreifer André Schürrle führt Gespräche mit einem anderen Klub.

Jérôme Boateng
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Jérôme Boateng


+++ GERÜCHTEKÜCHE +++

Spekulationen um möglichen Boateng-Wechsel zu PSG

Trainer Thomas Tuchel vom französischen Meister Paris St. Germain ist offenbar an einer Verpflichtung von Bayern-Verteidiger Jérôme Boateng interessiert. Das berichtet die französische Zeitung "L'Équipe". Die Ablöseforderungen der Münchner sollen jedoch bei 80 Millionen Euro liegen. Alternativ wäre der italienische Abwehrspieler Leonardo Bonucci vom AC Mailand eine Option.

Auch eine Verpflichtung von Dortmunds Mittelfeldspieler Julian Weigl soll weiter im Raum stehen. Weigl war 2015 zum BVB gekommen und unter dem damaligen Coach Tuchel im Mittelfeld gesetzt.

+++ EIN WECHSEL STEHT BEVOR +++

Schürrle führt Gespräche mit einem anderen Klub

André Schürrle wird Borussia Dortmund wohl bald verlassen. "André Schürrle war nicht im Kader, da er aufgrund von Verhandlungen mit einem anderen Klub freigestellt ist", twitterte der BVB nach dem 1:0 (1:0) im Test gegen Manchester City in Chicago.

Bereits am Samstag soll Schürrle zurück nach Deutschland reisen. Der Weltmeister von 2014 führe "Sondierungsgespräche mit konkretem Hintergrund", sagte Sportdirektor Michael Zorc am Rande des Spiels in den USA. "Wir haben mit ihm offen die Situation besprochen, dass wir auf den Positionen sehr viele Optionen haben, dass die Planungen auch in eine andere Richtung gehen", so Zorc.

Schürrle war im Sommer 2016 vom VfL Wolfsburg für rund 30 Millionen Euro nach Dortmund gewechselt. Der teuerste Transfer in der Vereinsgeschichte konnte den Erwartungen beim BVB allerdings nie gerecht werden. Schürrle bestritt für den achtfachen Meister insgesamt 33 Bundesligapartien und erzielte drei Tore. (bam/sid)

+++ DAS STEHT FEST +++

Drexler erfüllt sich mit Wechsel nach Köln einen "Kindheitstraum"

Zweitligist 1. FC Köln hat Mittelfeldspieler Dominick Drexler vom dänischen Erstligisten FC Midtjylland verpflichtet. Der gebürtige Bonner erhält einen Vertrag bis 2022. Drexler hatte in der vergangenen Saison noch unter dem jetzigen Köln-Trainer Markus Anfang für Zweitligist Holstein Kiel gespielt und in 31 Spielen zwölf Tore erzielt. Erst vor wenigen Wochen war Drexler nach Dänemark gewechselt.

"Ich bin 30 Kilometer von Köln entfernt aufgewachsen - und mit dem FC schon immer verbunden. Es war ein Kindheitstraum von mir, für diesen Verein zu spielen. Dass dieser jetzt in Erfüllung geht, ist etwas ganz Besonderes für mich", sagte Drexler. Die Ablösesumme liegt Medienberichten zufolge bei etwa 4,5 Millionen Euro. Midtjylland hatte zuvor 2,5 Millionen Euro an Kiel überwiesen. (bam/sid)

Thy wechselt in die Türkei

Lennart Thy verlässt Werder Bremen und geht in die Türkei. Das gab der Bundesligist bekannt. Der Stürmer schließt sich dem Erstliga-Aufsteiger Büyüksehir Belediye Erzurumspor an. Über die Ablösemodalitäten machte Werder keine Angaben.

Thy war 2007 in die Bremer Jugend gewechselt. Nach einem Transfer zum FC St. Pauli im Sommer 2012 kehrte Thy vier Jahre später zu Werder zurück, konnte sich aber nicht durchsetzen. In der vergangenen Saison war Thy an den niederländischen Erstligisten VVV Venlo ausgeliehen. Dort kam er in 34 Pflichtspielen auf acht Tore. (aev/sid)



insgesamt 16 Beiträge
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Papazaca 21.07.2018
1. Da kann man Schürle nur viel Glück wünschen!
Und der BVB arbeitet offensichtlich ein weiteres Problem "ab". Das ist ein gutes Zeichen. Ohne Häme in Richtung Schürle sagen die drei von Schürle geschossenen Tore viel. Aber Häme ist für mich hier so wie so fehl am Platz, manche Konstellationen funktionieren einfach nicht. Deshalb wünsche ich Schürle trotzdem viel Glück. Ich hoffe, das der BVB jetzt alle Baustellen angeht. Und davon gibt es ja einige. Schürle ist da nur ein Punkt.
cosmose 21.07.2018
2.
Der dänische Verein mit dem unaussprechlichen Namen freut sich wahrscheinlich ein Loch in den Bauch. 2,5 Mio bezahlt, und in wenigen Wochen 2 Mio. Gewinn gemacht. Man darf sich fragen, wer da in Köln gepennt hat :)
cmann 21.07.2018
3. Schade,
Schürle war eigentlich nirgendwo in der Vergangenheit bei seinen Klubs "der Richtige", Mainz einmal ausgenommen. Offensichtlich ob seiner Fähigkeiten ständig überbewertet, Nie die in ihn gesetzte Erwartungen erfüllend und damit zweifellos trotz allem vorhandenen Talents überbezahlt. Ein ewiger, "vergeblicher Hoffnungsträger". Schade, aber mit 30 letztlich wohl eher ein ewiges Talent ohne Entwicklungspotential.
jnek 21.07.2018
4. Ein Trauerspiel
Aber Schürrle wird wohl zumindest eines bleiben, er dürfte demnächst der erste deutsche Spieler sein, der die 100 Mio knackt. 30 Mio, 2 Jahre, 4 Trainer und dennoch nur 3 Tore und nie auch nur der Ansatz einer Besserung - ein echtes Trauerspiel.
dinosaurus 21.07.2018
5. Tuchel zum 1.
Schürrle wurde damals auf "ausdrücklichen Wunsch" von Tuchel kurz vor Ablauf der Transferperiode zu Dortmund geholt. Beim PSG will er jetzt Boateng ...wird nicht lange gutgehen.
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