+++ Fußball-Transferticker +++ Bartra verlässt den BVB Richtung Sevilla

BVB-Profi Marc Bartra wird zukünftig für Betis Sevilla spielen. Der BVB sicherte sich derweil erneut ein Talent vom FC Barcelona. Pep Guardiola bekommt seinen Wunschspieler. Alle Transfers und Gerüchte im Überblick.

Marc Bartra
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Marc Bartra


Wechsel perfekt

+++ Bartra zurück nach Spanien +++

Marc Bartra wird Borussia Dortmund verlassen und zu Betis Sevilla wechseln. Das bestätigte der Fußball-Bundesligist am späten Dienstagabend. Nach eineinhalb Jahren beim DFB-Pokalsieger wird der Innenverteidiger den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen. Noch am Mittag hatten spanische Medien lediglich von einem Leihgeschäft berichtet. Bartra war im Sommer 2016 für acht Millionen Euro Ablöse vom FC Barcelona nach Dortmund gewechselt und hat seitdem 31 Bundesliga-Spiele (zwei Tore) für den BVB bestritten. Sein Vertrag in Dortmund wäre noch bis 2020 gelaufen.

Erst am Montag hatte Bartra als Zeuge im Prozessum den Bombenanschlag auf den BVB-Bus ausgesagt, bei dem er am 11. April 2017 schwer am Arm verletzt worden war. "Marc Bartra ist ein wundervoller Mensch und ein toller Fußballer", sagte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke: "Leider ist ihm in Dortmund durch den feigen Anschlag auf noch immer unfassbare Weise Schreckliches widerfahren. Vor diesem Hintergrund respektieren wir Marcs Wunsch, in sein Heimatland zurückzukehren und alles hinter sich zu lassen."

Aymeric Laporte
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Aymeric Laporte

+++ Neuer Verteidiger für Pep Guardiola +++

Aymeric Laporte von Athletic Bilbao wechselt zu Manchester City. Für den 23-Jährigen überweist der Tabellenführer der Premier League umgerechnet 65 Millionen Euro. Laporte gilt als Wunschspieler von Trainer Pep Guardiola. Der Franzose ist nach dem kürzlich für 84,5 Millionen Euro zum FC Liverpool gewechselten Virgil van Dijk der zweitteuerste Abwehrspieler aller Zeiten. Auch für den Klub ist es eine neue Höchstmarke: Bisher war Kevin De Bruyne mit rund 63 Millionen Euro die teuerste City-Verpflichtung. Bilbao reagierte auf den Abgang und verpflichtete Innenverteidiger Iñigo Martínez von Real Sociedad. Die Basken zogen dabei eine vertraglich verankerte Ausstiegsklausel in Höhe von rund 32 Millionen Euro.

+++ Top-Talent zum BVB +++

Erneut hat sich Borussia Dortmund eines der größten Talente des europäischen Fußballs gesichert. Der BVB verpflichtete den spanischen Junioren-Nationalspieler Sergio Gomez vom FC Barcelona. Für den 17-Jährigen wurde laut BVB-Angaben eine festgeschriebene Ablösesumme fällig. Laut spanischen Medien soll diese drei Millionen Euro betragen. "Sergio Gomez ist weltweit zweifellos einer der stärksten Spieler seines Jahrgangs", sagte Sportdirektor Michael Zorc. Bis zum Sommer soll Gomez, der bei der U17-WM in Indien zum zweitbesten Spieler des Turniers gewählt wurde, Spielpraxis in der U19 der Borussia sammeln.

tip/dpa/sid



insgesamt 12 Beiträge
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gnarze 30.01.2018
1. Die Uhr tickt
Noch knapp 32 Stunden... Wer bewegt sich zuerst, Arsenal oder Dortmund. Für Bartra tut es mir wirklich leid - der scheint nach dem Anschlag wirklich besser außerhalb von Deutschland aufgehoben.
doppelnass 30.01.2018
2. Schade
Schade, wenn Bartra geht. Den hatte ich eigentlich als ganz gut empfunden. Aber er hatte es in Barcelona auch nicht gepackt. Bei ihm kann man verstehen, wenn es mit dem Anschlag zu tun hat.
Caimann 30.01.2018
3. Bartra
Ich findes es auch schade das er geht. Aber es fehlte bei ihm so die letzte Zündung. Hatte einige gute Spiele, dann leider wieder ein bisschen in Deckung gegangen. Bedauerlich für den BVB das viele Leute weg sind (Bender,Ginter u.s.w.) aber mit dem Ersatz haute es nicht richtig hin. Seit dem Weggang oder unfreiwilligem Abschied von T.Tuchel habe ich das Gefühl, das die Mannschaft stagniert. Was spielten sie doch früher für einen guten Fussball, heute fehlen einfach die ideen.
Pudi 30.01.2018
4. Und der nächste
Und der nächste big fail, wenn man einen Bartra ziehen zu lässt und weiterhin auf so Klopper wie Sokratis und Toprak baut. Das er es bei Barca ja "auch" nicht gepackt hat, ist mal wieder so herrlich deutsche Selbstüberschätzung. Barca ist eine Weltklassetruppe, der BvB lediglich (nur noch) gehobene Bundesliga-Mittelklasse. Im Moment würde wohl jeder zweite, der die Masia aus Barcelona durchlaufen hat den Dortmundern weiterhelfen.
srbler 30.01.2018
5. sorry-
wen ihm im bus nicht die handverletzung passiert wäre, hätte ich ihn als bvb größe gar nicht so auf dem schirm, ich denke sein abgang macht den bvb nicht schwächer
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