+++ Fußball-Transferticker +++ Zidane für 200 Millionen Euro nach Katar?

Der Gastgeber der WM 2022 will Zinédine Zidane angeblich zum neuen Nationaltrainer machen. In Italien wurde derweil eine Rekordleihe beschlossen. Die Transfers und Gerüchte im Überblick.

Zinédine Zidane
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Zinédine Zidane


+++ BESCHLOSSENE SACHE +++

Barça holt Abwehrtalent

Der FC Barcelona hat für 36 Millionen Euro den französischen Abwehrspieler Clément Lenglet vom Ligakonkurrenten FC Sevilla verpflichtet. Wie der spanische Meister mitteilte, erhält der 23 Jahre alte Innenverteidiger bei den Katalanen einen Fünfjahresvertrag. Die vertraglich geregelte Ablösesumme wurde auf 300 Millionen Euro festgesetzt. Mit Gerard Piqué, Samuel Umtiti, Thomas Vermaelen, Yerry Mina und Lenglet hat der FC Barcelona nun fünf Innenverteidiger unter Vertrag. Spanische Medien gehen daher davon aus, dass der Klub für den Kolumbianer Mina einen neuen Verein suchen wird.

Bergamo mit teuerster Leihe der Geschichte

Atalanta Bergamo leiht Duván Zapata von Sampdoria Genua aus. Eigentlich keine Nachricht, aber: Für die zweijährige Leihe überweist der italienische Erstligist 14 Millionen Euro an den Serie-A-Konkurrenten - die höchste Leihgebühr der Geschichte. Bislang galt James Rodríguez, den der FC Bayern im vergangenen Jahr für 13 Millionen auf Leihbasis von Real Madrid holte, als teuerster Leihspieler.

Verstärkung für Tuchel in Paris

Thomas Tuchel hat beim französischen Meister Paris Saint-Germain seinen Wunschassistenten erhalten: Wie PSG offiziell bekannt gab, ist die Verpflichtung des Ungarn Zsolt Löw als Co-Trainer von Tuchel perfekt. Löw hatte bei RB Leipzig noch bis 2019 unter Vertrag gestanden, weshalb die Pariser nach Angaben der "Leipziger Volkszeitung" 1,5 Millionen Euro Ablöse an den Bundesligisten überwiesen.

Frankfurt verpflichtet Stürmer

Eintracht Frankfurt hat die Verpflichtung des portugiesischen Stürmers Gonçalo Paciência perfekt gemacht. Der 23-Jährige, der im vergangenen Jahr sein Debüt in der Nationalmannschaft feierte, kommt von Portugals Meister FC Porto zum DFB-Pokalsieger. Paciência erhält bei der Eintracht einen Vertrag bis 2022.

+++ GERÜCHTEKÜCHE +++

Zidane in die Wüste?

Nach dem dritten Champions-League-Triumph in Folge mit Real Madrid hatte Starcoach Zinédine Zidane Ende Mai seinen Rücktritt verkündet. Nun könnte er offenbar in Katar anheuern. 200 Millionen Euro will Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani laut ägyptischen Medienberichten bieten, um den Erfolgstrainer von einem Engagement im Wüstenstaat zu überzeugen. Binnen vier Jahren soll Zidane den Gastgeber der WM 2022 demnach fit machen für die Weltmeisterschaft im eigenen Land. Aktuell belegt das Team Platz 98 der Fifa-Weltrangliste.

Neuer Coach für Chelsea?

Beim FC Chelsea bahnt sich ein Monat vor dem Saisonstart der Premier League ein Trainerwechsel an. Laut britischen Medienberichten stehen die Blues kurz vor der Verpflichtung des Italieners Maurizio Sarri. Der ehemalige Coach des SSC Neapel soll an der Stamford Bridge seinen Landsmann Antonio Conte ersetzen, der am Donnerstag noch das Training leitete. Contes Verhältnis zur Chelsea-Führung gilt aber als zerrüttet. Der SSC Neapel hatte Ende Mai den früheren Bayern-Trainer Carlo Ancelotti verpflichtet und damit den Weg für Sarri nach London freigemacht.

paw/dpa/sid



insgesamt 4 Beiträge
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Seite 1
andromeda793624 12.07.2018
1. Ich hoffe Zidane entscheidet sich nicht für das Geld!
Was soll er denn in Katar? Bei der Klasse die als Trainer hat,sollte er doch besser weiterhin einen großen europäischen Klub oder Nationalmannschaft von Ruf trainieren. Aber Katar? Geld ist nicht alles!
meresi 12.07.2018
2. 200
man muß auch an die schlechten Zeiten denken und die Pension. 4 Jahre sind nichts...beruflich bin ich dort hingegangen wo meine Leistung am höchsten belohnt wurde, alles andere macht wenig Sinn. Danach kann er ja das französische NT übernehmen
Zukunft3.0 12.07.2018
3.
Trainer und Fußballer verkaufen für Geld ihre Seele. Schäbiger geht's nimmer.
Bueckstueck 13.07.2018
4. Scheichs - nix begriffen
Als ob Zidane aus dem vorhandenen eine Mannschaft zaubern könnte, die nicht in der Vorrunde hängen bleibt. Das Geld hätten sie vor 20 Jahren in die Nachwuchsarbeit investiereb sollen - ach, da war die WM ja noch kein Thema. Dumm gelaufen. Aber für 200 Mios sollte er es machen. Wäre ja schön blöd wenn nicht... Die Hälfte könnte er ja der französischen Nachwuchsarbeit spenden und seinen Status auf ewig noch vergolden. Meine ich ernst.
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