Hamburg - Nach München wird sich auch Berlin als Austragungsort für die Fußball-Europameisterschaft 2020 bewerben. "Sobald es im April die offiziellen Bewerbungsunterlagen der Uefa gibt, werden wir uns bewerben. Das ist genauso wie in München zunächst nur eine Willensbekundung", sagte Berlins für Sport zuständiger Innensenator Frank Henkel dem TV-Sender Sky Sport News HD: "Unsere Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Wir haben mit dem Olympiastadion eine super Arena."
Die EM 2020 findet als erste Endrunde in 13 Städten in 13 europäischen Ländern statt. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte zuletzt bekräftigt, dass Deutschland bei der EM in jedem Fall Ausrichter sein wird. Bereits im Februar hatte München als erster Kandidat seinen Hut in den Ring geworfen und eine Bewerbung angekündigt. Neben der bayerischen Landeshauptstadt und Berlin soll vor allem Dortmund Interesse haben.
Bei der Bewerbung gibt es zwei Varianten: Spielort für die Vorrunde und ein K.o.-Spiel mit mindestens zwei Heimspielen für das deutsche Team (Mindestkapazität 50.000 Plätze) oder ein Spielort für die Finalrunde (Mindestkapazität 70.000 Plätze). Die Entscheidung fällt auf einer Sitzung der Uefa-Exekutive im September 2014. Die Bewerbung richtet sich zunächst an den DFB, der anschließend der Uefa den deutschen Spielort empfiehlt.
Der DFB favorisiert München, Berlin, Dortmund und Stuttgart als Austragungsorte. Die Arenen in Hamburg und Gelsenkirchen kämen aufgrund ihres Fassungsvermögens ebenfalls in Frage.
ham/sid
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